Tough Mudder London West 2017 – Europa darf endlich wieder im Matsch spielen!

Tough Mudder London West 2017

Langsam aber sicher nähern wir uns wieder der Heimat an – nach dem Tough Mudder New Orleans und dem Tough Mudder Los Angeles verschlug es uns diesmal zum Europaauftakt nach London, ehe es morgen auch schon wieder in Deutschland rund geht.

Was habe ich (Michael) heute mit dir vor?

Nun, unser USA-Bericht war mit rund 8.500 Wörtern mega ausführlich und dürfte so ziemlich keine Frage zur neuen Saison offen gelassen haben. Dieser war sehr informativ gehalten und hatte so in etwa das Niveau eines klassischen Zeit-Artikels.

Der heutige Blogbeitrag ist hingegen eher als kurzweilige Zwischenetappe vorm Tough Mudder NRW zu sehen. Wir halten es deshalb heute eher wie die BILD – ein Drittel Info, zwei Drittel Gossip 😉

Viel Spaß!

Übersicht

Info-Teil

Gossip-Teil

Tough Mudder London West – warum der Tough Mudder mit den meisten Teilnehmern weltweit eine (doppelte) Reise wert ist

Alex lacht

Die Tough Mudder in Deutschland gelten schon als sehr teilnehmerstark, aber was sich in Henley-on-Thames abspielte, war der pure Wahnsinn!

Leider sind uns noch keine genauen Zahlen bekannt, aber samstags wurden die Teilnehmer von 08:00-15:15 Uhr und sonntags von 09:00-13:30 Uhr im Viertelstundentakt über die Strecke gejagt und die Startwellen waren dabei riesig.

Die Anmeldezahlen waren sogar so immens, dass es eine Woche vorher einen Zusatz-Event an gleicher Stelle gab – verrückt wie Alex, Sven und ich sind, haben wir natürlich gleich zwei Mal die Flugstrapazen auf uns genommen 😉

Damit das Ganze halbwegs flüssig abläuft, müssen selbstverständlich so einige Vorkehrungen getroffen werden.

Die Hindernisse waren deshalb mega breit. Wir haben noch nie eine so breite Pyramid Scheme gesehen und auch der Arctic Enema war beispielsweise gleich in vierfacher Ausfertigung vorzufinden.

Pyramid Scheme extra breit

Klar ist, dass sich ein gewisser Stau ab einer bestimmten Uhrzeit überhaupt nicht vermeiden lässt, aber insgesamt war das schon sensationell gelöst muss man sagen.

Die Wartezeiten hielten sich echt in Grenzen!

Warum es so viele Teilnehmer nach London West zieht, ist schwer zu sagen.

Vielleicht weil es sich dabei um den ersten Tough Mudder der Saison in Europa handelt und alle die neuen Hindernisse ausprobieren wollen?

Vielleicht weil die Strecke so zentral gelegen ist?

Nun, gefühlt kannst du von London-Stansted fast jeden Tough Mudder in England problemlos anfahren, das kann also eigentlich nicht der ausschlaggebende Punkt sein.

Zumindest in unserem Team herrscht jedoch Einigkeit darüber, dass der Tough Mudder London West zu den drei besten Events im UK gehört.

Besser sind allenfalls Schottland und Yorkshire.

Auch das mag also ein nicht unwesentlicher Faktor sein.

Die Strecke ist weder topfeben noch mega bergig, weiß landschaftlich zu gefallen und ist eigentlich richtig prädestiniert um Gas zu geben.

Die Hindernisse waren an beiden Wochenenden identisch und haben sich im Großen und Ganzen von der Auswahl her mit denen in den USA stark geähnelt.

London West 2017 Streckenkarte

Es waren alle neuen Highlights am Start, sodass man da nicht meckern konnte.

Lediglich den King of the Swingers haben viele schmerzlich vermisst. Dieser kommt nur noch auf den Strecken zum Einsatz, wo auch ein Toughest Mudder (8-Stunden-Rennen) ausgetragen wird.

Die Staugefahr wäre sonst vermutlich einfach zu hoch.

Wenn du also mit dem Gedanken spielst irgendwann auch mal in England an den Start zu gehen, dann ist Henley-on-Thames eine absolute Top-Adresse.

Wir werden auf alle Fälle wieder am Start sein 😉

Du kommst hier nicht rein – Schluss mit der Anarchie am Start

Strikte Startzeiten

Was sich in den USA schon angedeutet hat, wurde im UK konsequent fortgesetzt.

Jede Startwelle war an einem besonderen Band zu erkennen und wer kein solches besaß, der bekam von den Ordnern erst mal eine eiskalte Abfuhr.

Vorbei also die Zeiten der Anarchie!

Aber keine Sorge, wenn dein Team unterschiedliche Startzeiten zugeteilt bekommt, das lässt sich dann in aller Ruhe beim Check-in regeln.

Notfalls müsst ihr in die Standby-Area. Ist eine Startwelle nicht voll, dann wird diese mit Muddern aus der Standby-Area aufgefüllt.

Im Regelfall wartet man da maximal eine Welle, das ist alles sehr gut gelöst. Uns erging es am Sonntag selbst so und das lief alles reibungslos ab.

Insgesamt auf alle Fälle eine Verbesserung, weil es so weniger Stau auf der Strecke gibt!

Kleine aber feine Unterschiede – was im Vergleich zu den Events in den USA anders war

Bei vier Hindernissen sind uns Unterschiede aufgefallen, die ich nicht unerwähnt lassen, aber auch nicht ausschlachten möchte.

      1. Beim Birth Canal bzw. bei Black Hole verlaufen die Bahnen in Europa längs und nicht wie in den USA quer. Die Last auf den Rücken und der Anspruch steigen entsprechend, auch wenn wir dem Hindernis nach wie vor nichts abgewinnen können.
        Black Hole London West 2017
      2. Beim Rad in der Mitte des Funky Monkeys dreht man sich einmal um die eigene Achse. Während man in den USA sofort Schwung aufnimmt und teilweise sogar zu weit dreht, musste man hier fast schon Gewalt anwenden, um Momentum zu bekommen. Die US-Version ist zudem insgesamt deutlich einfacher, weil die Monkey Bars am Anfang gefühlt halb so dick und somit super easy zu greifen sind.
        Nadine Funky Monkey London West
      3. Der neue Arctic Enema entwickelt sich mehr und mehr zu einem Downgrade statt zu einem Upgrade. Ursprünglich hieß es ja, dass man kopfüber rein rutschen muss, was schon zu Saisonbeginn in den USA verworfen wurde. In London West war nun noch nicht mal mehr ein Bauzaun über den Köpfen. Die 2.0er-Version war da unterm Strich krasser!
      4. Was ich von der Europa-Version des Stage 5 Clingers halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Mein persönlicher Anspruch ist es, dieses Hindernis ohne Beine zu meistern und das geht in den USA mit einem geschmeidigen Muscle-up (siehe erstes Video). Hier gab es jedoch keine Stange, die nach vorne ragt, sodass ein klassischer Muscle-up unmöglich ist. Stattdessen muss man es schaffen die Stange oben irgendwie zu packen (siehe zweites Video), was technisch durchaus anspruchsvoll ist. Die Sicherung mit den Matten war aber auf alle Fälle besser, denn in den USA wäre man einfach auf den Boden gefallen.

      US-Version:

      Europa-Version:

      Wie du siehst, die Unterschiede sind marginal, aber es ist dennoch interessant zu sehen, dass die Hindernisse weltweit nicht vollkommen standardisiert sind.

Unser Überraschungsgast

Dennis London West 2017

Da steigst du ins Flugzeug ein, denkst an nichts Böses und bekommst plötzlich eine Nachricht via Whats App, dass du dich doch mal eben umdrehen sollst…

…gesagt, getan und wen sehe ich da?

Den Dennis, aka Mutter Balu!

Dennis wollte eigentlich mit Olaf und mir in die USA fliegen und musste zwei Tage vorher absagen, weil ihm beruflich etwas dazwischen kam.

Das war natürlich extrem bitter, aber die Überraschung ist ihm dadurch diesmal umso mehr geglückt.

Zudem hat er mir noch den Arsch gerettet, denn ich Idiot habe mein Teamshirt daheim auf dem Bett liegen lassen und Dennis hat mir kurzerhand seines überlassen (das hatte er sich letztes Jahr redlich verdient).

Danke!

Leider musste er bei London West II krankheitsbedingt passen, aber trotzdem extrem geil, dass er bei London West I mit am Start war.

Ich drücke ihm die Daumen, dass es dieses Jahr trotz des immensen Pechs immer noch zum silbernen Stirnband (25+ Tough Mudder) reicht!

Gruppenbild London West I 2017

Unsere richtig Toughen

Tougher Mudder London West 2017

Am Samstag waren wir in zwei Gruppen unterwegs, denn Alex, sein Kumpel Mike (geiler Typ ^^), Nadine und Sven wollten aus den unterschiedlichsten Gründen unbedingt mal den Tougher Mudder ausprobieren.

Falls du noch nicht weißt, was der Tougher Mudder ist – das ist die neu eingeführte gezeitete Startwelle ganz früh morgens, bei der es auch Preisgeld für die drei Erstplatzierten zu gewinnen gibt.

Hier kann man sich also austoben, wenn man mal richtig Gas geben möchte.

Im Vergleich zu vor einigen Wochen wurde das System merklich verbessert. Wer ein Hindernis vergeigt, der muss in eine Penalty-Runde und damit zusätzliche Meter abspulen.

Alex, Sven und Mike wollten den Lauf zwar zügig angehen, aber es aus trainingstaktischen Gründen mit der Pace auch nicht übertreiben.

Nun, da hatten sie die Rechnung leider ohne Nadine gemacht, denn die kann nicht nur schnell (und viel zu viel) reden, sondern auch ziemlich fix rennen!

Völlig unerwartet befand sie sich plötzlich im Rennen um Platz 3 der Frauen, sodass vor allem Alex als Tempomacher gefragt war.

Leider musste sie beim Funky Monkey und beim Kong wie ihre Konkurrentin Federn lassen, sodass sie sich hier nicht entscheidend absetzen konnte.

In einem sensationellen Schlusssprint nach etwas mehr als 10 Meilen musste sie sich dann letztendlich denkbar knapp geschlagen geben und verpasste somit auch die 100 Pfund Preisgeld um ein Haar.

Nadine & Alex im Ziel

Schade, aber dennoch großen Respekt!

Immerhin kann sie nun wie die anderen auch ein neues Stirnband zu ihrer Sammlung zählen.

Tougher Mudder Stirnband

Realistischerweise muss man sagen, dass unsere Viola das Rennen wohl hätte gewinnen können, aber ihr Arzt hat ihr dringend von einem Start abgeraten.

Wir sind schon jetzt gespannt was da so geht, wenn sie wieder fit ist!

Anstatt sich auszuruhen, ging es für Nadine und Alex übrigens noch weiter.

Beide starten jetzt am Samstag beim Toughest Mudder Europe (liegt leider parallel zu NRW) und wollten vor diesem 8-Stunden-Lauf unbedingt noch mal einen kleinen Härtestest wagen.

Nadine schob deshalb anschließend noch einen Tough Mudder Half hinterher und unsere Maschine Alex spulte mit uns zusammen noch eine zweite Runde ab.

Wenn der Kerl schon 10-12 Meilen in den Beinen hat, dann läuft der praktischerweise mein absolutes Wohlfühl-Tempo 😉

Ich bin jedenfalls gespannt, was die beiden in Midlands beim Toughest Mudder reißen.

Meine Prognose – Alex haut 35 Meilen raus und Nadine 25 Meilen!

Alex jubelt

Unsere Foto- und Medienhure

Sven der Fotomagnet

Obwohl ich das perfekte Gesicht fürs Radio habe, bin ja meist ich derjenige aus unserem Team, der für irgendwelche Kameradrehs herangezogen wird.

In London war ich aber komplett abgemeldet, denn Sven hat mit seinem Kopfschmuck die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen 😀

Die Mütze passt perfekt zu unserem kreativen Kopf, denn Sven zeichnet sich ja für sämtliche Grafikarbeiten bei uns verantwortlich.

In dem Fall gebühren jedoch die Lorbeeren zu nicht unwesentlichen Teilen auch seiner Mutter, denn sie hat dieses Meisterwerk gezaubert.

Es vergingen wohl keine zwei Minuten, in denen Sven nicht von irgendwem auf der Strecke angesprochen wurde.

Was jedoch dann passierte, damit hätten wir im Traum nicht gerechnet – kurz nach dem Funky Monkey stand plötzlich Will Dean (der Gründer von Tough Mudder) samt Kamerateam vor uns und wollte mit Sven ein Interview führen.

Wie geil ist das denn bitte?!

Das Ganze wird wohl nun bei Sky Sports UK/US ausgestrahlt, wenn die Toughest Mudder oder der World's Toughest Mudder übertragen werden.

Wir freuen uns darauf!

Dankenswerterweise hat sich Will dann noch kurz Zeit für ein Gruppenbild genommen.

Gruppenbild mit Will Dean

Unser Mega-Supporter

Daniel FlutschfingerAls Blogger betreibst du letztendlich nur brotlose Kunst, wenn niemand deine Texte liest oder diese allenfalls regungslos zur Kenntnis genommen werden.

Wir freuen uns deshalb immer wieder, wenn wir positives Feedback erhalten.

Einer unserer treusten Fans ist dabei der Daniel, denn dieser hat nicht nur mit großem Erfolg unser Trainingsprogramm Wecke den Mudder in dir! durchlaufen (da sind einige Kilos gepurzelt), sondern uns auch eine großzügige Spende zukommen lassen und unser eBook gekauft.

Einige Daniels mehr und wir könnten uns acht Stunden am Tag unserem geliebten Hobby widmen 😀

Jedenfalls habe ich mich sehr darüber gefreut, dass Daniel am Samstag mit uns gelaufen ist. Super sympathisch und die Form hat auch gestimmt.

War bestimmt nicht das letzte Mal, gerne wieder! 🙂

Unsere WM-Hoffnung

Viola unser Superweib

Dass man Viola nicht gerade unterstellen kann, dass sie zu wenig Ehrgeiz hat, wissen wir, aber dass sie einen solchen Senkrechtstart dieses Jahr hinlegt, hätte wohl niemand erwartet.

Viola hat sich nicht nur erneut für Ninja Warrior Germany qualifiziert, sondern bei ihren ersten OCR-Wettkämpfen auf Anhieb auch für die EM und WM.

MEGA!

Momentan hat sie zwar Startverbot (lange Distanzen sollen nach der Verletzung vermieden werden), aber sie war mit ihrem Freund Erik dennoch in London und durfte dank ihres Season Passes auch das eine oder andere Hindernis ausprobieren:

Wenn sie schon mal da war, hat sie auch noch scharenweise Mudder am Everest hochgezogen und natürlich hat sie auch mal wieder den Contest am Human Hamster Wheel gewonnen – Viola halt 😀

Nun, die Sache mit der WM hat jedoch einen kleinen Haken… die findet in Kanada statt und ist äußerst kostenintensiv!

2.000 EUR verschlingt der Spaß, um genau zu sein. Das ist deutlich mehr als sie im Moment hat.

Wenn du denkst, dass man so ein Mädel unterstützen sollte, dann möchte ich an dieser Stelle ganz dezent auf ihre Crowdfunding-Aktion verweisen, die kommende Woche startet.

Like hier schon mal ihre Facebook-Seite, damit du auf jeden Fall auf dem Laufenden bleibst.

Auch kleine Beträge helfen dabei, ihren Traum zu verwirklichen.

Wir würden sie wirklich sehr ungerne anschaffen oder Pfandflaschen sammeln schicken, insofern schon jetzt tausend Dank für deine Mithilfe 😉

Unsere Duracell-Häschen

Bobbie der Warm-up MC

Wer uns schon länger verfolgt, der weiß, dass wir ein großer Fan von Bobbie, dem Warm-up MC vom UK sind.

Der Typ ist nicht nur der totale Athlet, sondern auch noch unfassbar lustig.

Was er jedoch dieses Wochenende geleistet hat, ist einfach unfassbar!

Am Samstag hat er ohne Pause das Warm-up für 27 Startwellen gemacht, also von 08:00-15:15 Uhr und anschließend noch am Stand von Merrell Gas gegeben.

Sonntags dasselbe Spiel von 09:00-13:30 Uhr und was macht er dann?

Dann ist er einfach mit der letzten Startwelle mitgerannt (warm gemacht hat er sich ja vernünftig)!

Krass!

Auch Gil, der Start-line MC, steht dem Ganzen in fast nichts nach.

Gil London West 2017

Man muss sich an der Stelle einfach mal bewusst machen, was diese Kerle vollführen…

Wenn ich 27x am Stück mehr oder weniger dasselbe labern müsste, dann würde ich mich erstens selber nerven und zweitens vermutlich irgendwem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen.

Es ist aber völlig egal, ob du um 09:15 Uhr, um 12:45 Uhr oder um 15:00 Uhr an den Start gehst – in dem Moment denkst du, dass die das gerade nur für dich machen.

Sensationell, das kann man gar nicht hoch genug würdigen, vielen Dank!

Unser Sparfuchs

Sven Block Ness Monster

Eigentlich bin ich ja derjenige, der gerne mal seine Kreditkarte vergisst, den falschen Flug bucht oder ähnliches.

Wie oft habe ich mir dabei schon gedacht, dass ich das mal besser wie der Sven alles frühzeitig und vor allem sorgfältig in Angriff nehmen sollte.

Bei dem Gedanken bleibt es zumeist…

Diesmal hat es aber tatsächlich den Sven erwischt 😀

Ob das am schlechten Einfluss liegt?!

Wer weiß…

Was ist passiert?

Wie immer wollte ich kurz vor knapp Flugtickets buchen und habe dann festgestellt, dass diese – welch Überraschung – deutlich teurer sind als noch vor ein paar Wochen.

Diesmal war der Rückflug am Sonntag sogar unverschämt teuer, sodass es günstiger war, erst am Montagmorgen zurückzufliegen und mir mit Sven sonntags ein Zimmer zu teilen.

Wir haben das dann kurz durchgerechnet und beide gebucht.

Nun, wenige Tage bekommt man dann ja EINE Erinnerung zwecks Check-in…

Tja, Sven hat dummerweise ZWEI Erinnerungen bekommen – er hatte den Flug nämlich schon vor einigen Wochen relativ günstig gebucht 😀

Fehlbuchung Sven

Echt blöd, wenn man so viele Tough Mudder läuft wie wir, dann verliert man irgendwann den Überblick…

Aber immerhin konnte ich dank seines Fauxpas meine Zimmerkosten halbieren – man muss die Dinge ja auch mal positiv sehen 😉

Unser Überraschungs-Abkacker

Michael Kiss of Mud

Wer mich nicht genau kennt, der glaubt immer, dass ich ein herausragender Läufer sei.

Nun, glaube es oder nicht, aber in Wirklichkeit hasse ich das Laufen wie die Pest!

Lauftraining vermeide ich konsequent und meine Devise lautet: „Während Tough Mudder für Tough Mudder trainieren“.

Dank meiner Grundfitness (5-6x pro Woche Sport) kann ich einen Tough Mudder mittlerweile problemlos aus dem Stand absolvieren, aber bedenke dabei bitte, dass meine Sehnen und Bänder nach 36 Tough Mudder auch wissen, was mit ihnen gerade geschieht.

Das war bei meinen ersten Läufen definitiv noch anders. Da war ich im Vorfeld oft joggen und nach dem Tough Mudder tat mir dennoch erst mal alles drei Tage lang weh.

Sei also besser nicht ganz so überheblich und schnüre zumindest hin und wieder deine Laufschuhe 😉

Nun, genau genommen mache ich das aktuell eigentlich auch, denn nach sieben Tough Mudder seit Ende März befinde ich mich eigentlich in einer recht passablen Laufform.

Alex, Viola und Sven würden mich läuferisch zwar zerstören, aber einen Tough Mudder in rund zwei Stunden zu rennen wäre dennoch drin und damit bin ich eigentlich schon ganz zufrieden.

Jetzt fragst du dich vielleicht, warum ich ständig auf der Strecke zu finden bin, wenn ich das Laufen doch eigentlich hasse.

Die Antwort ist simpel – neben der geilen Atmosphäre reizen mich aus sportlicher Sicht vor allem die geilen Hindernisse und die habe ich im Allgemeinen drauf.

Michael Funky Monkey London West 2017Der Samstag hat aber echt an meinem Ego gekratzt, denn da ist das passiert, was ich in der ganzen Saison nicht für möglich gehalten hätte – ich bin beim Funky Monkey abgeschmiert!

Am ersten großen Rad hat es mich voll erwischt, da war der Grip von jetzt auf gleich weg und ehe ich mich versah, befand ich mich im Wasser.

Hoffentlich passiert mir das nicht noch mal in dieser Saison!

Am Sonntag hat das wieder ohne größere Probleme geklappt, aber dann gab es direkt den nächsten Nackenschlag…

Wir wollten eigentlich ein Video drehen, wie Sven, Alex und ich gemeinsam beim Everest anlaufen und dann ohne Hilfe die Halfpipe erstürmen.

2x ist das Ganze an mir gescheitert, weil jeweils 10cm gefehlt haben und das will ich jetzt nicht darauf schieben, dass mir bei einer Körpergröße von 171cm allgemein 10 cm fehlen…

Ich meine den Fehler erkannt zu haben (hat ja bereits mehrfach geklappt in der Vergangenheit) und denke, dass wir das in Midlands nachholen können, aber da war ich erst mal bedient 😀

Wenn ich beim Laufen abkacke ist mir das egal, aber bei den Hindernissen sollte wenn möglich nichts anbrennen.

Du siehst – egal wie viele Tough Mudder man läuft, Fehler sind leider nie auszuschließen!

Unsere Vorfreude auf den Tough Mudder NRW

Die Zeit rennt und in wenigen Stunden steht auch schon der Tough Mudder NRW an.

Dieses Jahr geht es noch steiler zu als in den letzten Jahren und wir können das Spektakel kaum erwarten.

Mindestens genauso sehr freuen wir uns aber auf das Camping, denn da werden wir wieder zahlreiche Mudder treffen.

Camping mit Mudder Guide

Schaue auf alle Fälle mal bei uns vorbei, wir würden uns freuen! 🙂

Hoorah!

4 Comments

  1. Hermann 12. Mai 2017
  2. Black widow 12. Mai 2017
  3. MaKo 12. Mai 2017
  4. Dirk Gottschalk 12. Mai 2017
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