Tough Mudder NRW 2016 – die vielleicht längste Mud Mile der Welt

Tough Mudder NRW 2016

Überblick

Da unser Bericht mal wieder etwas länger ausgefallen ist, haben wir alles so gegliedert, dass du einfach das lesen kannst, was dich interessiert – lesenswert und sehenswert ist natürlich alles 😉

1. Sentimentaler Rückblick & Mudder Guide in den Medien

Hier erfährst du, warum wir besonders viel mit dem Tough Mudder NRW verbinden und wo du uns in nächster Zeit überall siehst (unter anderem auch im TV).

2. Tough Mudder NRW – der härteste Tough Mudder in Europa

Erfahre hier, was den Tough Mudder NRW so besonders macht.

3. Tough is in our blood – Mudder Guide als Tester von Olympus im Einsatz

Wir waren am Samstag für Olympus im Einsatz und haben die Tough TG-4 getestet. Erfahre hier mehr zu den Hintergründen.

4. Der Lauf am Samstag – 15 Leute wollen es wissen

Hier stellen wir dir auf wie immer nicht ganz so ernst gemeinte Weise unser Team vom Samstag vor.

5. Der Samstag in bewegten Bildern & Fazit zur Tough TG-4

Basti hat ein knapp vierminütiges Video zum Samstag geschnitten. Passend hierzu präsentieren wir dann auch unser Fazit zur Tough TG-4 von Olympus.

6. Der Lauf am Sonntag – die Jäger und Sammler sind wieder unterwegs

Hier berichten wir von unserem Lauf am Sonntag und verraten dir, warum wir jetzt noch traumatisiert sind…

7. Was waren die Highlights beim Tough Mudder NRW 2016?

Erfahre hier, was uns besonders positiv in Erinnerung geblieben ist.

8. Gab es auch ein Haar in der Suppe?

Mit der Orga waren wir nicht so ganz zufrieden. Erfahre hier warum und was aus unserer Sicht das nächste Mal besser gemacht werden sollte.

9. Fazit & Ausblick

Neben einem kleinen Fazit erfährst du hier was du tun musst, wenn du auch mal mit uns über die Strecke heizen möchtest.

1. Sentimentaler Rückblick & Mudder Guide in den Medien

Nachdem wir vor wenigen Wochen bereits beim Tough Mudder London West das Vergnügen hatten, gab es nun auch in Deutschland endlich wieder Matsch-Action vom Feinsten – Tough Mudder NRW 2016 war angesagt!

Mit dem Tough Mudder in Arnsberg verbinden wir besonders viel, weil er in gewisser Weise die Geburtsstunde von Mudder Guide darstellt. Basti und ich (Michael) gingen hier nämlich 2014 erstmals an den Start und mussten jede Menge Lehrgeld bezahlen.

Das sah dann peinlicherweise so aus (für die volle Schadenfreude am besten mit Ton):

Kurz darauf haben wir uns gesagt, dass es nachfolgenden Mudder-Generationen mal besser ergehen soll und damit begonnen, diese Webseite ins Leben zu rufen – dass uns das irgendwann mal jede freie Minute kosten würde, hatten wir jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht geahnt 😀

Mittlerweile sieht das an den Hindernissen zum Glück etwas gekonnter aus und auch unser Guide ist längst den Kinderschuhen entwachsen.

In letzter Zeit häufen sich sogar die Medienanfragen, womit wir ehrlich gesagt nie gerechnet hätten. Weil es einige interessiert, erlaube ich mir deshalb diesen kleinen Werbeblock:

Viola (SA, 09.07.2016) und ich (FR, 29.07.2016) sind in Kürze jeweils um 20:15 Uhr bei Ninja Warrior Germany auf RTL zu sehen. Wer das nicht verpassen möchte, sollte sich das Ganze am besten schon mal bei Facebook vormerken:

Viola bei Ninja Warrior Germany

Michael bei Ninja Warrior Germany

Ebenfalls haben einige mitbekommen, dass ich beim Tough Mudder in London von einem Kamerateam begleitet wurde. Hintergrund dessen ist, dass ich als Botschafter für eine deutschlandweite Zeckenschutzkampagne ausgewählt wurde.

Hier kannst du das Ergebnis begutachten:

2. Tough Mudder NRW – der härteste Tough Mudder in Europa

Basti geht steil

Wer in Arnsberg an den Start geht, der bekommt für sein Startgeld ordentlich was geboten. Neben den vielen neuen Hindernissen setzte man nämlich seitens der Veranstalter auf Bewährtes – unzählige Höhenmeter und Matsch so weit das Auge reicht!

NRW gilt offiziell als der Tough Mudder mit den meisten Höhenmetern in Europa (die Kenner werden hier sicherlich direkt an „Heidis Weg“ denken) und obwohl wir durch ganz Europa touren, haben wir auch noch nie irgendwo auch nur ansatzweise so viel Schlamm vorgefunden.

Wer hier besteht, besteht jeden Tough Mudder!

Nachteil des Ganzen: Der Tough Mudder in NRW ist prädestiniert für Staus, sodass man an einigen Hindernissen immer wieder mit Wartezeiten rechnen muss.

Wir gehen darauf später noch ausführlich ein, aber die gute Laune hat das dennoch nicht getrübt!

Timo & Linda

3. Tough is in our blood – Mudder Guide als Tester von Olympus im Einsatz

Olympus

„TOUGH IS IN OUR BLOOD“ – so lautet der Slogan von Olympus bei Tough Mudder. Wer uns kennt, der weiß, dass das auch unser Slogan sein könnte.

Da wir für jeden Spaß zu haben sind, haben wir uns natürlich riesig darüber gefreut, als Olympus bei uns angefragt hat, ob wir nicht mal deren Actioncam Tough TG-4* ausprobieren und hier darüber berichten könnten.

Als Blogger lehnt man ein solches Angebot natürlich nicht ab und wenn man neben kostenlosem Equipment noch ein paar hübsche Shirts und das eine oder andere Freiticket erhält, dann erst recht nicht 😉

Aber keine Sorge – wir sind zwar Medienhuren, aber dennoch nicht käuflich. Hier in diesem Bericht soll es deshalb hauptsächlich um den Event als solchen gehen und auch unser Fazit zur Kamera wird wie immer schonungslos ehrlich ausfallen.

Am Samstag sind wir also für Olympus an den Start gegangen. Das Bild- und Videomaterial stammt entsprechend von der Tough TG-4* – von den offiziellen Bildern von Tough Mudder und Olympus selbst natürlich abgesehen.

4. Der Lauf am Samstag – 15 Leute wollen es wissen

TM NRW 2016 GruppenbildNeben Basti, Viola, Sven und mir wurde das Team noch um fünf Ticket-Gewinner von Olympus sowie sechs von unseren Mudder-Kollegen ergänzt.

Für die Statistik-Freunde unter uns vielleicht noch ganz interessant:

  • Max war mit 21 Jahren der jüngste und Oli mit 48 Jahren der 15. jüngste Teilnehmer im Team
  • Mit Max, Linda, Oli und Matthias hatten wir vier Tough-Mudder-Jungfrauen am Start
  • Ich verfügte mit meinen 12 Teilnahmen vor bzw. 14 nach NRW über die meiste Erfahrung in der gesamten Startwelle
  • Dank Viola und Linda war auch Frauenpower im Team vertreten
  • Maze hat innerhalb von 24h schon mal abartigerweise die 100km-Marke bei einem Hindernisrennen geknackt
  • Thorsten hält den inoffiziellen Weltrekord in „So schnell wie möglich nach dem Zieleinlauf eine Zigarette anzünden“
  • Basti ist bei Tough-Mudder-Events immer noch ungeschlagen beim Beer Pong

NRW 2016 Gruppenbild unterwegs

Keine Frage des Alters, sondern der Einstellung!

Wenn wir vom härtesten Tough Mudder in Europa sprechen, dann schreckt vielleicht schon der eine oder die andere zusammen und denkt sich „Um Gottes Willen, das schaffe ich niemals!“.

Wer sich jetzt ertappt fühlt, der möge diesen Gedanken bitte ganz schnell verwerfen und sich Oli als Beispiel nehmen.

Iro-Oli

Während sich seine Altersgenossen zuweilen in den Rücken- und Yogakursen oder beim Nordic Walking tummeln, hatte sich unser Alterspräsident mit seinen zarten 48 Jahren und dem jugendlichen Irokesenschnitt in den Kopf gesetzt, das erste Mal in seinem Leben bei Tough Mudder an den Start zu gehen.

Jetzt wollen wir nicht so tun als sei man mit 48 Jahren schon halb tot, aber da gibt es noch etwas zu wissen: Vor zwei Jahren ist ihm nämlich auf einer Seite der Bizeps gerissen, sodass dieser größtenteils entfernt werden musste.

Wäre er also ein Auto, so würde man ernsthaft darüber nachdenken, ob sich eine Reparatur überhaupt noch lohnt 😉

Nun, was sollen wir sagen?

Iro-Oli war nicht nur total begeistert, sondern hat den Parcours auch mit Bravour gemeistert und kann es gar nicht abwarten, sich wieder in den Matsch zu stürzen.

War sehr geil mit dir, vielen Dank!

Nicht weniger gut hat sich auch unser junges Gemüse geschlagen!

Max ist mit seinen 21 Jahren zwar noch fast grün hinter den Ohren, hatte aber eine grobe Ahnung, was ihn bei seiner Matsch-Entjungferung erwarten würde. Er war schließlich schon in Süddeutschland 2015 als Volunteer dabei und wie er selbst zugab, vor dem Start noch ziemlich nervös.

Das legte sich aber schnell, sodass er schon nach wenigen Kilometern wie ein alter Hase durch den Schlamm robbte oder sich mal eben den Matthias lässig wie eine Handtasche um den Hals warf.

TM NRW 2016 Max

5. Der Samstag in bewegten Bildern & Fazit zur Tough TG-4

Basti war so nett und hat im Nachgang ein kleines Video zum Samstag geschnitten. Hier bekommst du also ein paar unmittelbare Eindrücke von der Strecke:

Wie du vielleicht weißt, sind wir zumeist mit der GoPro unterwegs. Die Tough TG-4* war deshalb für uns absolutes Neuland.

Was ist jetzt also von der Kamera zu halten?

Die Kamera kommt von der Aufmachung im Look einer Kompaktkamera daher und ist deshalb auch deutlich schwerer als die GoPro.

Wir hatten zwei Kameras dabei und davon eine im reinen Handbetrieb (an was du schon wieder denkst!) und eine auf einer Selfie-Stange montiert.

Die Handkamera haben wir während des Laufens in einer Armtasche verstaut, die es speziell als Zubehör zu kaufen gibt. Das war an und für sich ganz praktisch.

Eine Kopfhalterung gibt es hingegen nicht, denn dafür wäre die Kamera schlichtweg zu schwer. Das ist schade, weil somit keine Bilder aus der Egoperspektive möglich sind, sobald die Arme bei einem Hindernis benötigt werden.

Sehr beeindruckend ist aber die Tatsache, dass die Tough TG-4 überhaupt kein Schutzgehäuse benötigt und dennoch bis zu 15m wasserdicht ist. Das ist schon sehr stark!

Sie ist eigentlich idiotensicher zu bedienen, sodass man im Gegensatz zur GoPro nicht viel falsch machen kann. Auch das integrierte Display ist natürlich äußerst praktisch.

Was die Aufnahmen anbelangt, so wäre ein integrierter Stabilisator bei Videoaufnahmen wünschenswert (bei Fotos absolut okay). Gerade die Videos mit dem Stick waren doch sehr wackelig, da man hier schon ein wenig Gewicht zu balancieren hat.

Alles in allem würden wir die Tough TG-4 eher als Kompaktkamera sehen, die praktischerweise auch unter extremsten Bedingungen eingesetzt werden kann.

Als „Actioncam“ ist sie jedoch im Vergleich zur Konkurrenz nur eingeschränkt einsatzfähig. Das scheint aber wohl auch gar nicht der Anspruch zu sein, denn der Fokus liegt seitens Olympus eher auf dem Fotografieren.

Wir werden die Tough TG-4 in Zukunft immer mal wieder mitnehmen, diese jedoch vornehmlich als Fotoapparat auf der Strecke nutzen. Dafür ist das Ding einfach super geeignet.

Wir glauben, dass die Kamera durchaus Potenzial hat, aber die Entwickler müssen hier schon noch mal eine Schippe draufsetzen, damit man sie – wie z.B. die Systemkameras von Olympus – uneingeschränkt empfehlen kann.

Vielen Dank an der Stelle an Olympus, die uns das Equipment zur Verfügung gestellt haben und auch ansonsten super kooperativ waren!

6. Der Lauf am Sonntag – die Jäger und Sammler sind wieder unterwegs

Tough Mudder NRW 2016 Finish SO

Nach guter alter Tradition sind wir natürlich auch wieder sonntags am Start gewesen, denn die Stirnbänder fallen ja bekanntlich nicht vom Himmel!

Mein persönliches Ziel ist es, im September als erster Deutscher das neue silberne 25er-Headband überzustreifen und mit mittlerweile 14 Läufen liege ich da bis jetzt noch absolut im Soll.

Viola (9x) und Sven (8x) stehen immerhin auch schon ganz dicht vor dem schwarzen Stirnband, sodass wir dieses Jahr noch einiges zu feiern haben werden.

Viola & ErikBegleitet wurden wir wie schon am Vortag von Violas Freund Erik (mittlerweile auch schon 8x!) und Timo (jetzt 3x).

Obwohl die Beine noch schwer vom Vortag waren, so haben wir ein regelrechtes Feuerwerk gezündet und an den Hindernissen ganz großen Sport und Teamgeist gezeigt.

Alleine wenn ich an unsere Performance bei Pyramid Scheme denke, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter!

Beeindruckt sind wir aber auch immer wieder von Viola, die einfach jedes Mal mit absoluter Leichtigkeit den Funky Monkey 2.0 meistert, die Glocke bei King of the Swingers weghaut und bei den Teamhindernissen faktisch als Mann eingesetzt wird.

Die Frau macht fast jeden Mann platt! 😀

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heut'…

Zwerge

Ob du es glaubst oder nicht, wir haben selbst drei Tage nach Tough Mudder noch Stimmen gehört…

…Zwergenstimmen!

Wir sind traumatisiert!

Ein Team hat sich als „7 Zwerge und Schneeflittchen“ verkleidet und schon im Startbereich eine super Stimmung gemacht.

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho
Hey Zwerge, hey Zwerge, go go go

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho
Hey Zwerge, hey Zwerge, go go go

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho
Hey Zwerge, hey Zwerge, go go go

Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho
Hey Zwerge, hey Zwerge, go go go

Die Jungs haben spontan den Ballermann nach Arnsberg verlegt und wir waren uns ziemlich sicher, dass die das keine drei Kilometer durchhalten würden…

…wir haben uns getäuscht!

Die waren tatsächlich mehr oder weniger in unserem Tempo unterwegs, sodass man sich immer wieder und wieder auf der Strecke getroffen hat.

Abgesehen von verschiedenen anderen Varianten, haben die das Lied tatsächlich drei Stunden lang durchgesungen!

Ein weiterer Grund, warum wir diesen Sonntag wohl niemals vergessen werden 😀

7. Was waren die Highlights beim Tough Mudder NRW 2016?

TM NRW 2016 Pyramid Scheme

Rückblickend betrachtet fragt man sich natürlich, was denn die Höhepunkte des Wochenendes waren. Nun,

  • wir hatten ein überragendes Team am Samstag und ebenfalls eine richtig geile Truppe am Sonntag am Start
  • die Anstiege in Arnsberg waren wie immer teuflisch
  • dem Grunde nach waren die Kilometer 1-17 eine einzige Mud Mile, zumindest gefühlt noch mehr Schlamm als in den Vorjahren!

Das wohl größte Highlight war aber wohl Pyramid Scheme!

Das Hindernis war im Vergleich zu London einfach mal doppelt so groß und wie uns versichert wurde, zugleich auch der Prototyp für alle weiteren Events weltweit!

King of the Swingers und The Block Ness Monster kannten wir ja bereits und können von daher auch diese beiden Hindernisse uneingeschränkt empfehlen (auch wenn mich King of the Swingers jedes Mal aufs Neue Überwindung kostet).

8. Gab es auch ein Haar in der Suppe?

Oh ja, nicht nur eines!

Bei Tough Mudder NRW 2015 ging es organisatorisch schon ziemlich drunter und drüber. Nachdem aber Norddeutschland 2015 und Süddeutschland 2015 top waren, dachten wir eigentlich, dass Tough Mudder aus den Fehlern gelernt hätte.

Stattdessen wurden aber einige Fehler einfach wiederholt oder gar verschlimmert.

Wir waren am Samstag sage und schreibe sechs Stunden unterwegs, weil es sich auf der Strecke und insbesondere an den Hindernissen irrsinnig gestaut hatte. Sonntags haben wir nur halb so lange gebraucht!

TM NRW 2016 Stau

Bei der ersten Verpflegungsstation gab es temporär einen Wasserengpass, aber das war noch zu verschmerzen.

Viel schlimmer war, dass samstags einfach mal einige Hindernisse kaputt gegangen sind!

Beim Rain Man waren die Pumpen voller Schlamm, sodass kein Wasser von oben kam. Faktisch sind die Legionäre somit durch einen verkürzten Cage Crawl.

Auch wer sich auf The Block Ness Monster gefreut hatte, der hat in unserer Startwelle samstags ein blaues Wunder erlebt. Hier ist einfach mal die erste Säule gebrochen, sodass wir erst in der Mitte eingestiegen sind und uns folglich nur an der zweiten Hälfte versucht haben.

Nicht gerade optimal war auch die Garderobe organisiert, sodass wir nach dem Lauf einigermaßen unterkühlt eine halbe Ewigkeit anstehen mussten.

Sonntags musste dann – warum auch immer – die Strecke umgeleitet und um 2,5 Kilometer gekürzt werden. Zudem wurden kurz vor uns beim Arctic Enema 2.0 die Reifen abmontiert, um dem Stau entgegenzuwirken.

Erik nach dem Arctic Enema

Nun gut, vielleicht sind wir da auch ein klein wenig verwöhnt und haben etwas andere Ansprüche als vielleicht diejenigen, die einmal im Jahr bei einem Tough Mudder an den Start gehen.

Vielleicht sind wir auch ein Stück weit selbst schuld, weil wir so spät auf die Strecke sind, da sich hier der Stau alleine schon mathematisch gut erklären lässt.

Nichts desto Trotz denken wir aber, dass auch die späteren Startwellen einigermaßen vernünftige Zustände vorfinden sollten und da führt letztendlich – Kostendruck hin oder her – kein Weg an breiteren Hindernissen vorbei!

Auch von der Streckensicherheit waren wir nicht restlos überzeugt. Es gab an diesem Tag etliche Verletzungen, was bei so einem Kurs gar nicht ausbleibt. Vieles ist dabei auch selbst verschuldet, denn wenn wir mal wieder die Schuhe von einigen Teilnehmern gesehen haben, dann war das einfach grob fahrlässig.

Mir fehlt es jedoch an Verständnis, wenn auf der Absprungseite der Berlin Walls beispielsweise keine Gummimatten oder ähnliches liegen, so wie man es von anderen Tough-Mudder-Events kennt.

Für uns ist das halb so wild, aber wir haben eben auch einige Teilnehmer jenseits der 100 Kilo im Feld, da ist das schon kritisch.

Grob fahrlässig war auch die „Erleichterung“ bei The Liberator, die man sich für Sonntag hat einfallen lassen.

Weil es sich hier samstags so gestaut hat und offensichtlich immer noch zu viele auf der Strecke waren, die nicht an unserem kostenlosen Trainingsprogramm teilgenommen haben (Leute, macht mehr Klimmzüge!), wurde das Hindernis entschärft.

Mitten in die Bahn wurden dann kleine Holzblöcke geschraubt. Wer hier blöd abrutscht, der hat mal eine gut funktionierende Kniescheibe gehabt…

Bitte lasst die Strecke künftig von erfahrenen Sportlern besichtigen, denn wer das veranlasst hat, der kann mit Sport nicht allzu viel am Hut haben!

9. Fazit & Ausblick

TM NRW 2016 Fazit

Der Tough Mudder in Arnsberg ist nach wie vor ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender, aber wir können nur hoffen, dass 2017 endlich breitere Hindernisse eingesetzt werden, um die Wartezeiten erträglich zu halten.

Wenn du Bock hast, mit uns in Norddeutschland über die Strecke zu jagen, dann schreibe uns einfach eine Mail an [email protected] oder schicke uns eine Nachricht auf Facebook.

Damit das Ganze jedoch nicht ausufert, wollen wir nur Leute mit ins Team nehmen, die auch mit uns campen.

Wir freuen uns! 🙂

2 Comments

  1. Max 30. Juni 2016
    • Mudder Guide DE 3. Juli 2016