Tough Mudder NRW Eifel 2018 – famoser Schlussakt einer fantastischen Saison

Tough Mudder NRW Eifel 2018

Was für eine Saison, was für ein Saisonabschluss!

Der Tough Mudder NRW Eifel feierte dieses Jahr sein Debüt und bildete gleichzeitig den Schlusspunkt der Europa-Saison.

2018 haben wir jede Menge Matsch gesehen, gerochen, gefühlt, geschmeckt und vermutlich sogar gegessen.

Freue dich jetzt noch mal auf ein paar Highlights vom Wochenende und ein paar herrlich verrückte Aktionen, wie es sie vermutlich nur bei Mudder Guide gibt.

Ach ja, ganz am Ende findest du noch eine Ankündigung in eigener Sache von mir (Michael). Im März 2019 steigt nämlich ein Spektakel der ganz besonderen Art, das du auf keinen Fall verpassen solltest!

Du magst verrückte Abenteuer mit ungewissem Ausgang, leidest gerne mit anderen mit oder bist einfach nur für Schadenfreude empfänglich?

Dann lies auf alle Fälle bis zum Ende, denn im März wirst du voll auf deine Kosten kommen!

Haben wir etwa schon Winter?

Everest vereist

Unfassbar, war das kalt in der Früh!

So kalt, dass sogar der Everest vereist war und mit dem Bunsenbrenner enteist werden musste!

Grund genug für viele von uns erst nach 10 Uhr auf die Strecke zu gehen (da wurde es langsam erträglich und wenige Zeit später sogar richtig schön), wobei andere in unserem Team dann doch bekloppt genug waren, um um 07:45 Uhr beim Tougher Mudder an den Start gehen.

Tougher Mudder Eifel 2018

Für Weicheier war das wahrlich nichts, denn beim Cage Crawl muss einigen fast der Schädel geplatzt sein und beim Funky Monkey und Kong Infinity (vereiste Stangen) waren nach dem was man gehört hat sogar die Spitzenleute chancenlos.

Nadine Tougher Eifel 2018

Immerhin war so die Motivation groß schnell zu rennen und während es für den Rest des Teams ansonsten nur um die goldene Ananas ging, fightete Nadine mal wieder um Preisgeld.

Es war dieses Jahr ihr dritter Start in Deutschland und wie schon bei den anderen beiden Läufen reichte es auch diesmal wieder fürs Podium.

Glückwunsch zu Platz 3!

Jetzt gilt es für sie sich einigermaßen zu erholen, denn im November steht noch der World's Toughest Mudder für sie an und es wäre sicherlich keine gute Idee, mit müden Beinen in einen 24-Stunden-Lauf zu gehen.

Wir sind gespannt, ob sich Nadine im Vergleich zum Vorjahr noch mal steigern kann und drücken die Daumen!

Nicht ganz so eilig wie Nadine hatten es Andi und Moni, aber die Freude war nicht minder groß.

Andi und Moni Black Headband

Die beiden haben nämlich an diesem Tag ihren zehnten Lauf absolviert und gehören somit ab sofort dem „Black-Headband-Club“ an.

Herzlichen Glückwunsch, immer wieder schön mit euch Zeit verbringen zu dürfen!

Auch der Rest der Frühaufsteher trudelte irgendwann ins Ziel und konnte es dann ganz gemütlich angehen, während sich der Rest von uns ins Geschehen stürzte.

Olaf & Dennis chillen

Zu alt gibt es nicht…

…das war an diesem Wochenende nicht nur das Motto von Christian (Insider ^^), sondern auch von Max‘ Mutter Ute aka „Mama Strong“ (58) und Nadines Vater Frank (60).

Mama Strong Eifel 2018

Da man in dem Alter schließlich nicht weiß, wie viele Tough Mudder man überhaupt noch in seinem Leben bestreiten kann, sind sie kurzerhand an beiden Tagen an den Start gegangen.

Bei „Mama Strong“ hatte das rein sportliche Hintergründe, bei Frank hingegen sind wir uns nicht ganz so sicher.

Die Familie Wendt gilt nämlich gemeinhin als ziemlich sparsam, sodass mitunter auch das kostenlose Bad im Arctic Enema ein entscheidendes Argument für den Doppelstart gewesen sein könnte.

Frank Eifel 2018

Wie auch immer – beide haben sich hervorragend geschlagen und taugen somit wohl als ideales Vorbild für all diejenigen da draußen, die mitunter noch weit unter 50 sind und sich für zu alt für sowas halten.

Wir freuen uns auf weitere Läufe mit euch!

Neue Hindernisse 2019 – Alpha Test mit Potenzial

Die neue Strecke in der Eifel war sehr schön und abwechslungsreich, aber unabhängig von diesem Event haben dieses Jahr viele Teilnehmer mit Recht die Entwicklung bei den Hindernissen kritisiert.

Hier gab es leider wenig Neues und entsprechend viel Unmut.

Tough Mudder hat daraus seine Lehren gezogen und für das neue Jahr 10 neue Hindernisse angekündigt.

Bei einigen Events wird deshalb schon das eine oder andere von der Grundidee her getestet und wir finden, dass dabei der Alpha Test von der Eifel extrem viel Potenzial hat.

Alpha Test Eifel

Mittels Teamwork und Gewichtsverlagerung galt es hier einen Parcours zu überwinden.

Das war anfangs gar nicht so einfach, mit der richtigen Technik aber umso geiler.

Stelle dir jetzt dieses Hindernis in zwei Metern Höhe und über einem Wasser- oder Schlammbecken vor – BOMBE!

Am Material müsste man sicherlich noch etwas feilen, da das Holz schon extrem rutschig war (wenn man jedoch wusste wie, stellte auch die Glätte kein Problem dar).

Also Tough Mudder, wenn wir etwas auf unseren Wunschzettel für die neue Saison schreiben dürfen, dann dieses Hindernis in der beschriebenen Form!

Unser einarmiger Bandit

einarmiger Bandit

Wenn du deinen Blick langsam von der Schönheit vorne nach hinten wandern lässt, dann erkennst du Dominik, unseren „einarmigen Banditen“.

Wie du vielleicht noch weißt, hat sich Dominik beim Europe's Toughest Mudder in Berlin den Arm gebrochen und musste mit 13 Schrauben geflickt werden.

Das hat ihn jedoch nicht davon abgehalten uns das gesamte Wochenende über tatkräftig zu unterstützen und mit uns zu feiern.

Ganz großes Kino, ein Mudder durch und durch!

Ein liebes Dankeschön geht auch an Dominiks Mutter, die nicht nur – wie der Rest der ganzen Familie – all unsere Blogbeiträge verschlingt, sondern uns auch diesen tollen Kuchen gebacken hat:

ETM Kuchen

Dass sie bei dem Kuchen mit Block Ness ausgerechnet das Hindernis integriert hat, bei dem sich ihr Sohn den Arm gebrochen hat, trifft im Übrigen genau meinen Humor 😀

Herrlich!

Lustige Kleider, tüchtige Kellner und besoffene Gäste

Maggy hat uns dieses Jahr schon das eine oder andere Mal ins Staunen versetzt und gehört schon lange zum festen Kern unseres Teams.

Maggy 25+

Sie ist nicht nur zäh, sondern läuft auch geschmiert wie ein (alter) D-Zug. Obendrein passt sie auch noch darauf auf, dass Olaf keine dummen Sachen macht.

Am Samstag war sie zunächst beim Tougher am Start und am Sonntag warf sie sich dann für ihren 25. Lauf ganz besonders in Schale.

Um zu zeigen, dass sie immer noch jung geblieben ist, lief sie in einem Kleid aus ihrer aktiven Hippie-Zeit.

Ob sie immer noch freie Liebe praktiziert ist nicht übermittelt, aber das Kleid stand ihr ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch liebe Maggy, schön, dass ihr es mit uns jungen Knallköpfen so gut aushaltet!

Partybeaster Eifel 2018

Letzteres ist gar nicht mal so selbstverständlich, denn bei uns im Team gibt es beispielsweise auch Untergruppierungen wie das „Team SK-lation“ oder das „Team Gin Tonic“ und da kann es abends/nachts schon mal etwas drunter und drüber gehen 😀

Hier mal ein noch relativ unspektakuläres Bild, das aber zumindest so manches erahnen lässt.

Christian, der Herr in der Mitte mit dem souveränen Stand, hätte immerhin fast seinen 10. Lauf verpasst, bekam dann aber final trotz ordentlich Restalkohol doch noch irgendwie rechtzeitig die Kurve.

Er konnte zwar nicht alles besteigen was er wollte, aber zumindest für die kleinen Berge in der Eifel hat es doch noch gereicht 😉

So durfte auch er in Leopardenoutfit und passender Unterwäsche mit uns gemeinsam sein schwarzes Stirnband feiern.

Herzlichen Glückwunsch an unseren Mann mit der Fahne!

Christian Black headband

Man könnte meinen, dass Michael (aka „der andere Michael“) den guten Christian abgefüllt hat, denn dieser hatte sonntags ebenfalls seinen 10. Lauf und war die gesamte Strecke als Kellner unterwegs.

Beachte dabei bitte sein geiles Outfit, denn seine Frau hat aus einem Finisher-Shirt eine Krawatte gebastelt und auch sein Tablett war der Knaller.

Michael Kellner

Das Tablett war nicht nur im Tough-Mudder-Design, sondern darauf befanden sich auch „Cocktails“ in seinen bisherigen Stirnbandfarben. 

Falls du dich wunderst – die Gläser waren festgeklebt und der Inhalt dickflüssig, aber wenn du das Ding über 16km spazieren tragen musst, dann weißt du am Ende auch was du gemacht hast!

Sehr geile Aktion lieber Michael, damit hast du es dir endgültig verdient unser Teamshirt mit Stolz tragen zu dürfen, herzlichen Glückwunsch!

3.684km Anreise und über 50x den Everest erklommen – mit Stil zum 25+ Stirnband.

Päddy Arctic

Päddy ist ein feiner Kerl, denn er ist einer der wenigen, die noch Respekt vor ihrem Teamchef haben. Das ist eine wirklich tolle Eigenschaft.

Außerdem hat er einen hervorragenden Frauengeschmack, was ich als Teamchef ebenfalls nur begrüßen kann 😉

Seine Matschkarriere ist ebenfalls beachtlich.

Zu uns gestoßen ist er als kleiner Stalker, der ALLES über Mudder Guide wusste, indem er seine Freundin Michelle als Lockmittel eingesetzt hat.

Sie schrieb uns an, ob sie bei uns mitlaufen könne und er begab sich quasi in ihren Windschatten.

Clever!

Päddy IslandDas Ganze ist gerade mal ein Jahr und wenige Tage her, da bestritten die beiden mit uns zusammen ihre ersten beiden Läufe in Berlin-Brandenburg.

Seither waren Päddy und Michelle nicht mehr weg zu denken.

Während Michelle verletzungsbedingt irgendwann etwas kürzer treten musste, konnte es Päddy glücklicherweise voll durchziehen.

Am Sonntag fand deshalb nicht nur sein 25. Lauf insgesamt, sondern auch der 21. in dieser Saison statt.

Nur Christoph und ich können das in der Saison noch minimal toppen, Wahnsinn!

Dass die beiden echte Mudder Guides sind, haben sie auch an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Sie sind nämlich direkt aus ihrem Urlaub in Island angereist – 3.684 Kilometer!

Wenn das nicht Einsatz und Leidenschaft sind, was dann?

Anlässlich des 25. Laufes wollte Päddy am Sonntag 25x den Everest erklimmen.

Da er am Samstag in der „Spitzengruppe“ war und einige Zeit auf den Rest warten musste, legte er kurzerhand eine Generalprobe hin und haute schon mal 25 Sprints raus 😀

Am Sonntag kannte er ja zum Glück schon das Prinzip, sodass wir den 25. Everest-Run zu seinen Ehren zusammen mit ihm bestreiten konnten.

Ziemlich spektakuläre Nummer, sieh selbst:

Der Versuch war fast perfekt, nur Nadine hat leider keine passende Lücke mehr gefunden.

Ehrlicherweise haben wir es danach noch 2x probiert, aber beim ersten Mal habe ich es hart verkackt und beim zweiten Mal Sven 😀

Trotzdem eine geile Nummer und über 50x den Everest an einem Wochenende zu bezwingen – Respekt!

Mir war es deshalb eine große Ehre, ihm das 25+-Headband persönlich zu überreichen:

Herzlichen Glückwunsch, mein Freund, ich bin stolz auf dich!

Hier siehst du noch mal alle am Sonntag Gekrönten auf einen Blick:

Jubilare Eifel 2018

Einfach genial und ein würdiger Abschluss einer wahnsinnig tollen Saison mit noch viel tolleren Menschen!

Danke an all die Chaoten, die den Claim „Mudder Guide & friends“ mit Leben füllen.

Es war mir ein Fest mit euch und auch wenn ich froh bin jetzt mal ein wenig durchatmen zu können, so kann ich die neue Saison doch kaum erwarten!

Ankündigung in eigener Sache

Ankündigung

Wie du vielleicht schon weißt, mache ich öfter mal leicht verrückte Sachen.

So bin ich beispielsweise meinen 50. Tough Mudder blind gelaufen, habe bei meinem 75. Lauf mein Schicksal von einem Würfel abhängig gemacht, usw.

Jetzt möchte ich noch mal einen drauf setzen, allerdings diesmal außerhalb vom Schlamm!

*** Michael lost in Europe ***

Der Plan ist, dass ich am 8. März 2019 irgendwo ohne Geld, Wechselkleidung, usw. in Europa ausgesetzt werde und dann irgendwie auf eigene Faust nach Hause kommen muss!

Die Fortbewegung ist dabei nur per Anhalter oder zu Fuß gestattet und was die Unterkunft anbelangt, so sind organisiertes Couchsurfing, usw. ebenfalls tabu.

Das mag für dich schon ziemlich krass klingen, aber erschwerend kommt hinzu, dass mein Orientierungssinn quasi nicht vorhanden ist.

Selbst jetzt am Wochenende musste man mir teilweise erklären, wie ich vom Gemeinschafts- oder Frühstücksraum zurück auf mein Zimmer komme, usw.

Da einige schon ernste Sorgen haben, dass das mein letztes Abenteuer sein könnte, habe ich mir gedacht, dass es cool wäre, möglichst viele Menschen an diesem Spektakel teilhaben zu lassen.

Aus diesem Grund habe ich schon mal provisorisch eine Facebook-Gruppe eingerichtet, der du dich am besten jetzt schon direkt anschließen solltest, um nichts zu verpassen.

Hierüber werde ich immer wieder Livestreams und sonstige Zwischenstände posten, sodass du sozusagen hautnah meinen Trip mitverfolgen kannst.

Die Gruppe hat wie gesagt noch provisorischen Charakter und wird noch rechtzeitig mit Leben gefüllt.

Tritt am besten jetzt direkt der Gruppe bei, damit du diesen Spaß auf keinen Fall verpasst!

Je mehr Mudder hinter mir stehen, desto leichter werden mir auch die schwersten Stunden fallen.

Danke vorab für deinen Support und mit etwas Glück sieht man mich dann auch 2019 wieder bei Tough Mudder auf der Strecke 😉

Hoorah!

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