Tough Mudder Süddeutschland 2016 – Feierlaune, die ansteckt!

Tough Mudder Süddeutschland 2016

Schlechte Woche gehabt?

Nerviger Chef? Schlechter Sex? Gar kein Sex?

Oder immer noch euphorisiert vom Tough Mudder Süddeutschland 2016?

Ganz egal wie es dir gerade geht – deine Mundwinkel werden sich gleich nach oben verschieben, du wirst lachen, du wirst staunen und ich vermute sogar, dass du dich am liebsten direkt (wieder) in den Schlamm stürzen würdest!

Glaubst du nicht?

Dann klicke den Beitrag am besten ganz schnell wieder weg!

Leute, denen schwarze Kleidung viel zu bunt ist,  das Beamtenleben zu aufregend oder die schon in der Schule ihre Mitschüler verpetzt haben, kann ich heute nämlich einfach nicht gebrauchen!

Ich, der liebe Michael und Schreiberling vom Dienst oder wahlweise auch der „kräftige Geselle mit viel Kondition und Humor, der auch Schlammbäder nicht scheut“ (O-Ton Lokalpresse ^^), möchte nämlich heute mit dir feiern!

Egal ob es am Wochenende dein erster Tough Mudder war, der letzte der Saison, der erste noch bevorsteht oder du das gerade liest, weil du nichts Besseres zu tun hast…

…feier einfach mit, denn wir feiern uns ohnehin viel zu selten! 🙂

Nicht nur mit dir werde ich feiern, sondern ich werde auch alle Leute feiern, die in diesem Bericht vorkommen. Heute tragen wir mal schön dick auf und lassen es uns gut gehen 😀

Dem Anlass entsprechend, werde ich auch den nachfolgenden Bericht wie eine Party aufbauen – ich führe dich einfach von Gast zu Gast bzw. von Anekdote zu Anekdote.

Bewusst chaotisch, keine Struktur, keine Chronologie, kein Zwang.

Weckt die Zwischenüberschrift dein Interesse, dann halte inne, wenn nicht ziehe weiter.

Die Party bietet genügend Möglichkeiten, um sich zu amüsieren und das Leben ist definitiv zu kurz, um sich die Zeit mit langweiligen Partygästen zu vertreiben.

Viel Spaß bei unserer großen Mudder-Party!

Tough Mudder – die beste Medizin

Mudder Guide Start

Schon vor Wochen stand für mich fest, dass der Tough Mudder Süddeutschland mein großes Saisonhighlight sein würde.

Vielleicht verwundert dich das, denn ich habe zwei Wochen vorher beim Tough Mudder North West als erster Deutscher das silberne Stirnband (25+ Tough Mudder) geholt und man könnte meinen, dass das durch nichts zu übertreffen sei.

Feiern – nein zelebrieren – wollte ich das aber „daheim“ und zwar mit all den vielen Leuten, die mir in der Zwischenzeit ans Herz gewachsen sind.

Außerdem hatte ich beste Erinnerungen an Wassertrüdingen, da ich mir hier letztes Jahr das schwarze Stirnband geschnappt habe und den Kurs extrem geil fand.

Dummerweise war ich jedoch die gesamte Woche hauptsächlich damit beschäftigt, irgendwie zu überleben!

Mir ging es am Abend zuvor noch ziemlich bescheiden und spätestens beim Warm-up wurde mir klar, dass ich auf der Strecke eigentlich nichts verloren habe.

Wenn man dann jedoch in der Startwelle steht, die Atmosphäre aufsaugt und am Ende sogar noch mit „Micha, Micha, Micha“ Sprechchören gefeiert wird, dann geht es einem schlagartig besser!

Vielleicht habe ich mir die Sprechchöre aber auch nur eingebildet, denn der Startline-MC Kenny nannte mich aus unerfindlichen Gründen zwei Sekunden später Peter 😀

Es sei ihm verziehen – auch, wenn mich mein Team natürlich die nächsten Stunden Peter gerufen hat 😉

TM Süddeutschland Start

Läuferisch habe ich schon deutliche Defizite verspürt, aber meine Kraft konnte ich zum Glück größtenteils abrufen.

Zur Sicherheit habe ich die Wasserhindernisse weitestgehend ausgelassen, um mir nicht den Tod zu holen. Wenigstens einen Funken Restvernunft wollte ich mir nämlich bewahren.

Ich weiß nicht wie, aber am Ende habe ich beide Tage einigermaßen heil überstanden.

Tough Mudder ist einfach die beste Medizin!

Mudder Guide Fashion-Week – schräge Outfits und geile Shirts

Sven & Alex

Svens Mütze war eindeutig eine der Hauptattraktion an diesem Wochenende, die fiel definitiv auf 😀

Du wirst mir wohl kaum widersprechen, wenn ich sage, dass das ein extrem geiles Teil ist!

Wie sonst könnte man wohl seine bisherigen Stirnband-Trophäen stylischer präsentieren?

Falls auch du dich fragst, wie man so ein Ding bastelt – frag Svens Mutter 😉

Ebenfalls super angekommen sind unsere neuen Teamshirts, die Sven entworfen und Merrell gesponsert hat.

Wir finden die passen hervorragend zu uns und wir sind froh, dass wir jetzt endlich auch mal optisch als Team wahrgenommen werden.

Danke Sven, danke Merrell!

TM Süd 2016 kurz vorm Start

Zu unserer großen Überraschung wurden wir jetzt schon mehrfach gefragt, ob man die Mudder Guide Shirts irgendwo bestellen kann.

Ich persönlich finde zwar auch, dass wir richtig dufte Typen sind, aber dass Leute jetzt sogar unsere Shirts haben wollen – sehr geil 😀

Wir lassen uns für die kommende Saison auf alle Fälle etwas einfallen und ich bin optimistisch, dass wir eine gute Lösung finden.

Danke schon jetzt für den lieben Support! 🙂

Die Strecke – von führenden Muddern empfohlen

Tough Mudder Süddeutschland 2016 Streckenkarte

(zum Vergrößern anklicken)

Wenn die deutschen Mudder nach dem härtesten Event gefragt werden, so wird zumeist reflexartig NRW genannt und spätestens im zweiten Satz folgt leicht traumatisiert das Wörtchen „Heidi“.

Dem will ich überhaupt nicht widersprechen, aber Fakt ist, dass Süddeutschland kaum in etwas nachsteht!

Die Höhenmeter sind nur unwesentlich weniger und wer hier ins Ziel kommt, der hat definitiv einen der schwierigeren Kurse in Europa bewältigt.

Die Strecke ist vor allem auch deshalb fies, weil man zunächst läuferisch ziemlich zerstört wird und erst ab Kilometer 12 der Arctic Enema 2.0 und die ganzen Krafthindernisse folgen – dann also, wenn viele schon ordentlich im Sack sind.

Die Organisatoren haben es dieses Jahr wirklich geschafft, trotz nahezu gleicher Hindernisse drei total unterschiedliche Events auf die Beine zu stellen.

In NRW kamen die Berg- und Schlammfetischisten voll auf ihre Kosten, in Norddeutschland die Wasserratten und Landschaftsgenießer und hier in Süddeutschland war im Prinzip für jeden etwas dabei.

Für die Zuschauer war es auf alle Fälle der beste Tough Mudder, denn alle Kracher-Hindernisse waren so eng beieinander gelegen, dass man diese binnen weniger Minuten erreichen konnte.

Streckenführung TM Süddeutschland 2016

Das habe ich in der Extreme bei keinem meiner bisherigen neun Tough Mudder Wochenenden in diesem Jahr erlebt und auch wenn man das als Teilnehmer durchaus anders sehen kann, so fand ich das geballte Feuerwerk am Schluss klasse!

Wer drei bis fünf Stunden auf dem Gelände verbringt, um auf seine Lieben zu warten, der dürfte für eine solche Streckenführung jedenfalls dankbar sein und das sollten wir auch als Teilnehmer ein wenig im Hinterkopf behalten.

Harmonischer ist es nur im Streichelzoo

TM Süddeutschland 2016 Gruppenbild vor dem Start

Warum ich mir das Ganze nach mittlerweile 27x Tough Mudder noch antue?

Schaue dir einfach die Bilder an und wenn du es dann immer noch nicht begriffen haben solltest, dann versuche mir zu folgen:

Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht jemandem am liebsten eine klatschen würde und nein, ich neige nicht zu Gewalt.

Schlechte Laune, dummes Geschwätz, egoistisches Handeln, verlogenes Gehabe, hinterhältiges Verhalten, unverschämte Aktionen – um all das zu erleben genügt mitunter schon eine Busfahrt!

Tough Mudder ist diesbezüglich fast schon wie eine Art Paralleluniversum.

Ich bin mittlerweile schon mit einer dreistelligen Anzahl von verschiedenen Muddern gelaufen und war da auch nur ein Arsch dabei?

Nein, Fehlanzeige!

Hier hilft jeder jedem und alle sind fröhlich.

Am Wochenende waren wir wieder 2x in Schulklassengröße unterwegs. Das Spektrum reichte dabei von „Ich konnte vor zwei Wochen endlich das erste Mal vier Kilometer am Stück laufen“ bis hin zum Last Man Standing von Ninja Warrior.

Ist deswegen auch nur einer ausgeschert?

Nein!

Die meisten im Team haben sich nie zuvor gesehen und trotzdem bedingungslos gegenseitig unterstützt.

DAS ist Tough Mudder!

Hier siehst du unser geiles Team vom Samstag:

TM Süd 2016 Samstag

Und hier unser nicht minder geiles Team vom Sonntag:

TM Süd 2016 Sonntag

All ihr Firsttimer und Legionäre – es war ein Fest mit euch! 🙂

Unser Held des Wochenendes und Vorbild für viele Mudder in spe

Dennis – unser persönlicher Held

Darf ich vorstellen?

Links steht unser Basti, den solltest du von vielen Eventberichten, Mudder Fun, usw. kennen. Wenn wir den ärgern, dann drückt er auf den Knopf und zwei Minuten später gibt es keinen Mudder Guide mehr.

Den Typen rechts hast du vielleicht auch schon mal gesehen.

Um wen es jedoch hier eigentlich geht, ist der Dennis – nach Ausschlussprinzip in der Mitte, wenn du gut aufgepasst hast.

Dennis zählt ohne jegliche Diskussion zu unseren besten Freunden. Er hat Basti und mich 2014 zu unserem allerersten Tough Mudder begleitet und uns am Streckenrand angefeuert.

Ich kenne weit und breit niemanden mit einem größeren Fußballsachverstand, aber aktiv Sport treiben, das war eher nicht so sein Ding.

Schade!

Der Wunsch abzunehmen war schon da, aber mit dem Willen war es so eine Sache…

Als seine Frau schwanger wurde (ich habe nicht behauptet, dass er sich überhaupt nicht sportlich betätigt hätte), hat es jedoch klick gemacht.

Mit dem Kind spielen und rumtoben, das wär's!

Zu Beginn des Jahres hat er dann sein Leben radikal geändert, sich bewusster ernährt und begonnen regelmäßig Sport zu machen.

Zudem hat er die 16 Wochen vor dem Tough Mudder den Mudder in sich geweckt und unser Trainingsprogramm ohne Wenn und Aber durchgezogen.

Er hat bis dato unfassbare 30kg abgenommen!

Am Wochenende fuhr er wieder mit uns zum Tough Mudder – dieses Mal jedoch als Teilnehmer!

Dennis nach dem Cage Crawl

Okay, Dennis ist immer noch nicht fit genug für die Olympiaauswahl, aber ich kann das mit Worten kaum beschreiben, wie stolz wir auf den Kerl sind!

Er hat von Anfang bis Ende sein Tempo durchgehalten und kein eines Mal geflucht oder gejammert – letzteres packe selbst ich nur an besonders guten Tagen 😀

Gar nicht hoch genug kann man übrigens die Teamleistung am Samstag einschätzen!

Ohne jegliche Absprache, haben sich immer Leute im Wechsel zu Dennis zurückfallen lassen und ihn moralisch unterstützt. An den Hindernissen haben wir uns dann immer wieder komplett gesammelt.

Mudders, das war stark!

Dennis hat schon angekündigt, dass das definitiv nicht sein letzter Tough Mudder war.

Ich gehe stark davon aus, dass er sich nicht auf seinen Erfolgen ausruht, sondern weiter an sich arbeitet und nächstes Jahr noch eine Schippe drauf packt.

Dennis, auch als fast schon Leichtgewicht bist du einfach ein Pfundskerl! 🙂

Die Ninja-Mudders

Ninjas unter sich

Ich habe schon vielen Tough Mudder Jungfrauen die Unschuld genommen, aber auf diese Doppelentjungferung bin ich besonders stolz! 🙂

Am Sonntag waren sowohl Justin Rodney (Finalist bei Ninja Warrior Germany, links) als auch Oliver Edelmann (Last Man Standing der ersten Staffel, rechts) bei uns im Team.

Beide haben vor der Show zusammen mit mir und einigen anderen Ninjas bei mir im „Garten“ trainiert.

Dass die beiden ordentlich was drauf haben, hat man schon von Anfang an gesehen, aber dass sie reihenweise Profisportler ausstechen würden?

Heftig!

Mich hat es damals ja leider bei Hindernis 4 in der ersten Runde erwischt, aber beim Finale war ich live vor Ort und habe mir bei den beiden die Kehle aus dem Hals geschrien.

Ich könnte jetzt minutenlang von ihren sportlichen Skills schwärmen, aber das eigentlich Beeindruckende ist, dass die beiden einfach völlig bodenständig geblieben sind.

Kein Gehabe, keine Wichtigtuerei.

Mit Viola haben wir ja eigentlich einen vierten Ninja im Bunde (zu ihr gleich mehr), aber diese musste aus Zeitgründen am Sonntag leider schon früher auf die Strecke.

Schade!

Justin und Oli hat es super gut gefallen und wie nicht anders zu erwarten, waren sie an den Hindernissen bockstark!

Hier hat uns der Oli zumindest mal eine kleine Kostprobe von seinem Können gegeben:

Geile Typen, sehr gerne wieder! 🙂

Viola – unser Superweib

Viola unser Superweib

Wie formuliere ich das jetzt ohne dass Viola beleidigt ist und ohne dass ich wie der Super-Chauvi dastehe?

Ach egal, Hauptsache ich weiß wie es gemeint ist 😀

Geistig sortiere ich Viola jedenfalls schon lange nicht mehr in die Kategorie „Frau“ ein.

Das Weib ist einfach nur krass!

Läuferisch ist sie bockstark und an den Krafthindernissen macht sie den meisten Typen was vor.

Wenn wir unser Land mal verteidigen müssen, dann sollten wir Viola definitiv an die Front schicken!

Viola mit GewichtswesteAm Samstag stand ihr zehnter Lauf an und wir von Mudder Guide vertreten ganz klar die Auffassung, dass man sich sein schwarzes Stirnband verdienen muss.

Da sucht sich jeder so seine eigene Challenge.

Wir staunten jedoch nicht schlecht, als sie plötzlich mit einer 6kg-Gewichtsweste ankam und sagte, dass sie damit den Tough Mudder rennt.

Wenn du gerade denkst, dass 6kg nicht viel sind, dann mache mal zwei Minuten Pause, gehe in die Küche und schnapp dir vier 1,5-Liter-Flaschen…

Meinung geändert?

6kg sind verdammt viel!

Und Jungs und Mädels, ich traue mich ja kaum es zu schreiben, aber die hat mit dem Ding natürlich auch den Funky Monkey 2.0 gerockt…

Unglaublich 😀

Sonntags hat Viola in der ersten Startwelle für ihren Freund Erik Tempo gemacht, weil dieser eine Double Lap hinlegen wollte (was er auch tat).

Viola & Erik

Nach 2:10 Stunden haben die beiden als erstes die Ziellinie überquert und quasi als Cool-down hat unser Superweib dann noch die Frauenwertung beim Human Hamster Wheel gewonnen.

Viola, ich verneige mich vor deiner Leistung und bin froh, dass ich wenigstens noch zu den wenigen Kerlen gehöre, die mehr Klimmzüge als du schaffen 😉

Herzlichen Glückwunsch zum schwarzen Stirnband!

Funky Monkey 2.0 Tutorial – so bleibst du das nächste Mal trocken!

Es gibt kaum ein Hindernis, das die Teilnehmer so beschäftigt wie der Funky Monkey 2.0.

Für nicht wenige zählt es zu den großen Zielen, dieses Klettergerüst endlich einmal zu schaffen.

Und dann fallen sie doch wieder ins Wasser – oftmals, weil sie im Kopf schon vor der ersten Sprosse insgeheim schon wieder aufgegeben haben!

Justin am Funky MonkeyWir wollen dir heute deshalb mal am Praxisbeispiel von Süddeutschland ein paar Tipps und Anschauungsmaterial an die Hand geben, damit das beim nächsten Mal besser klappt.

Du packst den Funky Monkey 2.0 bereits?

Nun, ich könnte mir vorstellen, dass da vielleicht trotzdem noch etwas Luft nach oben ist!

Ich selbst habe meine Technik nämlich bei meinem 26. Tough Mudder auch noch mal dank Maze (Glückwunsch zum schwarzen Stirnband!) verbessert 😉

Wenn du nicht die Griffkraft des Todes hast, dann kannst du dich schon vor der ersten Sprosse hoffnungslos abschießen – dann nämlich, wenn du nasse bzw. matschige Hände hast!

Hier also schon mal drei entscheidende Tipps, die du VOR Funky Monkey 2.0 berücksichtigen solltest:

  1. Ziehe während des Laufs Handschuhe an und diese vor dem Hindernis wieder aus. Die Handschuhe dienen vorrangig dazu deine Hände sauber zu halten!
  2. Am Wochenende war – wie so oft – die Mud Mile 2.0 unmittelbar vor dem Funky Monkey 2.0. Hier gilt es die Hände so wenig wie möglich einzusetzen und immer oben zu behalten. Dieses Mal war die Mud Mile 2.0 mit etwas Geschick sogar ohne jeglichen Handeinsatz zu schaffen!
  3. Deine Hände sind trotzdem noch etwas feucht? Reibe sie an den Stangen vorher oder an den Shirts der Volunteers (ja, dafür sind die da ^^) ab!

Sören am Funky MonkeyJetzt hast du zumindest schon mal optimale Voraussetzungen und selbst wenn an den Stangen Matsch sein sollte, so können das deine trockenen Hände im Regelfall ab.

Umso mehr (Griff-)Kraft du hast, umso eine längere Hängepartie kannst du dir theoretisch erlauben.

Zählt das eher nicht so zu deinen Stärken, dann solltest du dich sputen, denn deine Kraftreserven geben dein individuelles Zeitfenster vor.

Entscheidend ist aber natürlich auch die Technik, denn man kann verdammt viel über Schwung, die Bauchmuskeln, usw. abfangen – oder halt da hängen wie ein nasser Sack 😉

Im Folgenden zeige ich dir ein kleines Video, wo du die Techniken von Alex, mir und Oli sehen kannst:

Wie du siehst, ist jede Technik ein klein wenig anders.

Alex kommt über brutale Schnelligkeit und macht das extrem clever, indem er die Längsstange seitlich passiert. Dabei nutzt er natürlich auch seine enorme Reichweite aus.

Ich selbst habe dank Maze meine Durchlaufzeit halbiert und nutze meinen Schwung nun besser aus, indem ich zwischendrin immer eine Stange auslasse.

Dabei bin ich jedoch immer noch auf Sicherheit bedacht, weil ich weiß, dass ich genügend Kraftreserven habe.

An der Längsstange arbeite ich viel über den Core, was du an meinem Beineinsatz erkennen kannst. Dennoch hätte ich die Längsstange vielleicht wie Alex seitlich nehmen sollen.

Oli macht das mit einer Leichtigkeit, die ich so noch nie gesehen habe. Er nutzt seinen Schwung PERFEKT aus (teilweise lässt er sogar zwei Stangen aus) und hat sogar die Eier, an der dicken Längsstange zu schwingen.

Respekt!

Ich hoffe, dass da vielleicht die eine oder andere Anregung für dich dabei war! 🙂

Wenn du immer noch skeptisch sein solltest, dann checke mal unsere Produktempfehlungen für ein effektives Griffkraft-Training ab.

Was man einen Tag vor dem Lauf eigentlich nicht machen sollte…

Steinach ist ein Kuhkaff in Thüringen, aber vermutlich so etwas wie die inoffizielle Partymetropole Deutschlands.

Ich stelle mir den Ort ein wenig vor wie Sparta, nur dass die heranwachsenden Männer nicht zum Kampf, sondern zur Trinkfestigkeit ausgebildet werden.

Es ist der Heimatort von Basti und dieser konnte dieses Mal eine ganze Horde Steinacher für unser Samstagsteam zum Mitmachen animieren.

Schon der Gesprächsverlauf in unserer WhatsApp-Gruppe zur Vorbereitung ließ ungefähr erahnen, wo die Reise hingehen würde:

„Wie sieht es eigentlich mit Verpflegung aus? Bisher haben wir nur Bier, Kirsch und Maßkrüge.“

„Dann haben wir doch alles!“

Beer Pong Süddeutschland 2016Ich selbst war am Freitag schon früh im Bett, um mich irgendwie auszukurieren, aber die Steinacher Crew, Seba, Sven und Co. haben bis in die Nacht Beer Pong gespielt.

Basti spricht in diesem Zusammenhang vom „größten Pre-Mudder-Suff all unserer Events“ 😀

Sein Beer-Pong-Tisch muss nun wohl nach mehrjährigem Einsatz in den wohlverdienten Ruhestand geschickt werden, aber zum Glück findet man ja in unserem Mudder Shop unter der Rubrik Mudder Fun genügend Auswahl 😉

Von dem Saufgelage hat man am Samstag übrigens nichts gespürt, die Jungs machten alle einen topfitten Eindruck!

Ein echter Spartaner ähhh Steinacher ist halt kampferprobt!

Was man erst recht nicht machen sollte…

Man sollte bekanntlich nicht jedem Trend nachrennen…

…es sei denn er kommt aus England und ist der letzte Schrei! 😉

Viele der verrückten Engländer spielen nämlich mittlerweile „Schere, Stein, Papier“ im Arctic Enema 2.0 und nur wer gewinnt, darf wieder raus!

Wir haben den Hit nun nach Deutschland importiert und wenn man die Reaktionen auf unser Facebook-Posting anschaut, dann könnte ich mir vorstellen, dass das auch hier Mudder-Volkssport wird.

Firsttimer sollten das auf keinen Fall machen oder wenn, dann zumindest mit Nadine spielen – da kann man quasi gar nicht verlieren 😉

Schau dir hier das Spektakel an:

Nutzung auf eigene Gefahr 😉

Erster Tough Mudder mit 17 Jahren, 2 Monaten und 10 Tagen

TM SÜD 2016 Fabian

Seit letztem Jahr dürfen Mudder ab 16 Jahren am Tough Mudder teilnehmen, aber ich habe noch nie einen U18-Mudder aktiv wahrgenommen (gab es bestimmt schon einige).

Mit Fabian hatten wir nun erstmals einen U18-Mudder in unserem Team und auch wenn er im Cage Crawl fast ertrunken wäre (Hey, das passiert den Besten, wie eingefleischte Mudder Guide Fans wissen ^^), so hat er sich hervorragend geschlagen!

Hätte ich mit 17 den Tough Mudder gerockt – ich glaube ich wäre durch die Schule geschwebt 😀

Sehr geil, Fabian, ich freue mich auf weitere Läufe mit dir!

Man kann sich auch nach über 25 Tough Mudder noch selbst überraschen

Im eingangs zitierten Artikel unserer Lokalzeitung über mich stand noch ein lustiger Satz, den man so wohl unterschreiben muss:

„Als das Selbstbewusstsein verteilt wurde, hat er jedenfalls nicht zu wenig davon abbekommen“

Den Imagewandel hin zum bescheidenen Pfälzer werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr schaffen, aber ich glaube, dass man tatsächlich auch nur dann Erfolg haben kann, wenn man an sich und seine Fähigkeiten glaubt.

Ich habe jedoch an diesem Wochenende bereits das dritte Mal in diesem Jahr erlebt, dass selbst ich phasenweise zu wenig an meine Fähigkeiten glaube und dass in uns allen eigentlich viel mehr steckt, wenn wir mal unser volles Potenzial abrufen!

Beim Everest 2.0 komme ich in den meisten Fällen mit Unterstützung beim ersten Anlauf hoch. Ich schnappe die Hand von Alex und der Rest ist Formsache.

TM Süd 2016 Everest

Alex rennt das Ding alleine hoch, Thorsten und Maze schaffen das auch.

Aber ich? No way!

So war am Sonntag eigentlich alles wie immer. Alex sprintet los und BÄÄMMM, fast über den Everest geflogen…

Direkt danach setzt unser Ninja-Oli (so groß wie ich) hinterher und rockt das Ding genauso, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht.

Das muss wohl den sportlichen Ehrgeiz in mir geweckt haben, denn ohne irgendwie nachzudenken bin ich einfach im Automodus hinterher und siehe da, in meinem 27. Versuch habe ich es plötzlich geschafft und das gar nicht mal mit allzu großer Anstrengung.

Ich habe lange darüber nachgedacht und ich glaube mittlerweile zu wissen, dass ich bisher unterbewusst wohl immer bei den letzten beiden Schritten leicht abgebremst habe.

Das hat mir mal wieder gezeigt – wenn man davon ausgeht zu scheitern, dann wird man auch scheitern!

Ich verspreche deshalb hoch und heilig an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten 😀

Alex „The Machine“

Alex silbernes Stirnband

Nun hat nach mir auch der zweite Deutsche ein silbernes Stirnband (+25 Tough Mudder) und wie sollte es anders sein – es ist unser Alex!

Herzlichen Glückwunsch, mein Lieblingshüne! 🙂

Seine Verlobte Franzi bezeichnet mit ja schon als seine „Schlamm-Affaire“, so oft wie wir dieses Jahr zusammen durch Europa getourt sind.

Auf der Strecke sind wir mittlerweile tatsächlich so etwas wie ein altes Ehepaar. Da sitzt jeder Handgriff und wir verstehen uns blind.

Nun, Alex ist ein Mann für schräge Bilder, aber nicht unbedingt ein Mann der großen Worte, deshalb übernehme ich jetzt mal spontan die Laudatio.

Wer schon mal das Vergnügen hatte mit Alex zu laufen, der wird wissen, dass die folgenden Zeilen keineswegs übertrieben sind.

Alex ist für mich nämlich DER Mudder!

Klar gibt es da draußen irgendwelche Ultra-Läufer, die ihn in Grund und Boden rennen würden, aber der Typ hat im Großen und Ganzen keinerlei Schwächen und ist für diesen Sport quasi geboren.

Alex meistert nicht nur jedes Hindernis, er zerstört sie regelrecht!

Oben hast du schon einen Eindruck gewinnen können, was er am Funky Monkey 2.0 vollführt.

Hier siehst du, was er beim King of the Swingers veranstaltet:

Das ist aber nicht der entscheidenden Punkt.

Wir sind schließlich bei Tough Mudder und da ist eine überragende Athletik wie die seinige nicht mehr als ein nettes Goody.

Das eigentlich Geniale ist, wie er wie eine Maschine ganze Mudder-Horden über die Hindernisse bringt.

Alleine was er dieses Wochenende schon wieder bei Pyramid Scheme und beim Everest 2.0 abgeleistet hat, ist geradezu unmenschlich!

Alex The Machine

Alex, ich weiß das ist dir gerade furchtbar unangenehm was ich über dich schreibe, aber im Namen der vielen hundert Mudder denen du schon geholfen hast vielen Dank! 🙂

So starteten schon große Mudder-Karrieren…

Rico beim TM Süd 2016

Rico gehört zur Steinacher Party Crew und kann nicht nur feiern, sondern offensichtlich auch richtig gut laufen.

Samstag ist er seinen allerersten Tough Mudder gelaufen und war direkt so angefixt, dass er spontan noch mal sonntags mit uns mitgelaufen ist!

Er war sogar so begeistert, dass er nächstes Jahr mit nach England möchte.

Genial 🙂

Ich kenne übrigens noch einen, der nach seinem allerersten Tough Mudder am nächsten Tag noch mal spontan die Laufschuhe geschnürt hat…

…den Alex!

Rico, aus dir kann was werden 😉

Das perfekte Geschenk für Z-Promis, die schon alles haben

Am Freitag bin ich erst kurz nach 23:00 Uhr auf dem Campingplatz angekommen und wollte einfach nur ins Bett.

Basti widersprach entschieden und meinte, dass ich noch warten müsse bis Sven kommt, denn die gesamte Truppe (der harte Kern, der uns in Deutschland immer begleitet) hätte noch etwas für mich.

Also gut!

AutogrammkarteIch hatte keine Ahnung was es sein würde, aber es war klar, dass die Errungenschaft des silbernen Stirnbandes der Anlass sein musste.

Sven traf ein und kurze Zeit später hielt Thorsten dann eine kleine Ansprache, ehe er mir im Namen der Gruppe feierlich das Geschenk überreichte.

„Aber dass du es weißt, wenn du aufgemacht hast, bekomme ich die erste!“

Ich hatte keinen blassen Schimmer was er meinte und auch als ich das Paket in Händen hielt, hatte ich keinen Plan was sich darin verbergen würde.

Als ich aufmachte, lag ich fast unterm Tisch vor lauter Lachen – ein Stoß Autogrammkarten 😀

Diese Vögel, ey 😀

Hintergrund dessen ist, dass mich in der Zwischenzeit doch einige auf dem Gelände erkennen und sich auch ein paar Mediengeschichten in letzter Zeit häufen.

Thorsten meinte, dass ich mich vom Z-Promi langsam ein paar Buchstaben nach vorne arbeiten müsste.

Michael schreibt ein Autogramm für Thorsten

Ich werde mir Mühe geben und euch alle zum Resteessen vom perfekten Promi-Dinner einladen 😉

Hier spielt die Musik!

TM Süddeutschland 2016 Berlin Walls

Auf dem Bild kann man es kaum erkennen, aber ich habe ein Bild gebraucht und fand das hier ganz cool 😉

Wir hatten an beiden Tagen die gesamte Strecke über Musik am Start, was auch außerhalb unseres Teams extrem gut ankam.

Basti hatte die Idee und hat diese wasserdichten Boxen besorgt. Auf dem Finisher-Bild vom Samstag hält er das Ding in die Kamera, da bekommst du einen ganz guten Eindruck.

Die Boxen sind ziemlich leicht und das Ganze hat super funktioniert.

Ich bin davon überzeugt, dass das sehr zur guten Laune und Motivation beigetragen hat und obendrein hat es auch die Orientierung für so ein großes Team ungemein erleichtert 😉

Ich gehe fest davon aus, dass die Boxen zumindest in Deutschland zu unserem festen Begleiter werden.

Mudders in Love

Timo ist mit uns schon in NRW mitgelaufen und hatte diesmal Verstärkung dabei – seine bezaubernde Freundin Jorina.

Da macht der Tough Mudder doch gleich doppelt Spaß! 🙂

Jorina & Timo

Hier sehen wir hoffentlich ein weiteres Mudder Couple in spe, nämlich Benni und Verena.

Benni & Verena

Benni hat mich letztes Jahr zum schwarzen Stirnband getragen und war zu meiner großen Freude auch dieses Jahr wieder mit von der Partie.

Seine neue Freundin Verena war leider nur Zuschauerin, aber ich gehe felsenfest davon aus, dass wir sie das nächste Mal im Schlamm begrüßen dürfen 🙂

Wenn schon ins Krankenhaus, dann mit Headband!

Tough Mudder verletzt

Mario ist echt ein Fuchs!

Der dachte sich, wenn er sich schon verletzt, dann wenigstens beim letzten Rennen der Saison und kurz vorm Ziel, damit er sein Headband noch bekommt.

Seba und Veit haben unseren tapferen Krieger Mudder-like noch ins Ziel begleitet, tolle Sache!

Mario, wir hoffen, dass es dir zwischenzeitlich wieder besser geht, aber immerhin hast du jetzt erst mal acht Monate Zeit um wieder auf den Dampfer zu kommen 😉

Unser Mr. Volunteer hat es geschafft – warum man ihn einfach mögen muss

Dennis Black Headband

Dennis ist so etwas wie der „Mr. Volunteer“ im Teilnehmerfeld und eine Art Mischung aus Mutter Theresa und Balu dem Bär.

Bereits zum zehnten Mal war er dieses Mal als Volunteer im Einsatz und wer Dennis kennt, der weiß, dass er in dieser Tätigkeit voll und ganz aufgeht.

Er pusht die Teilnehmer bis zum Abwinken und hat für jeden ein Lächeln parat. Zudem hilft er dabei, die anderen Volunteers zu koordinieren.

Am Sonntag stand dann auch noch sein zehnter Lauf und somit die feierliche Übergabe des schwarzen Headbands an.

Dass ihm dies viel bedeutete, hat er gar nicht zu verstecken versucht.

Hätte ich mich nicht aufs Fotografieren konzentriert, hätte ich vermutlich mitgeheult 😀

Herzlichen Glückwunsch, lieber Dennis!

Das Geheimnis wird endlich gelüftet – DAS steckt hinter dem Mudder Guide Shuffle

Mudder Guide Shuffle

In der Welt des Sports gab es schon oft Revolutionen.

Dick Fosbury gilt beispielsweise als der Urvater des nach ihm benannten Fosbury-Flops im Hochsprung und Jan Boklöv hat mit seinem V-Stil das Skispringen revolutioniert.

Ich glaube nun ist es erneut an der Zeit Geschichte zu schreiben!

Wir haben ihn vor geraumer Zeit angekündigt und nun wollen wir ihn dir endlich zeigen – den Mudder Guide Shuffle 😀

Wir haben schon viel ausprobiert, aber die Technik ist mit Abstand die beste.

Ich hoffe, dass dir unser Mudder Guide Shuffle gefällt und dass er dir beim nächsten Mal helfen wird 🙂

Die Saison ist (fast) rum – wie geht es weiter?

Alex & Michael Süddeutschland 2016

Nach 17x Tough Mudder binnen fünf Monaten, bin ich nun erst mal froh, dass wir ein Weilchen verschnaufen können.

Im Dezember werden Alex und ich jedoch schon wieder einen verrückten Trip nach Dubai einlegen, um dort am ersten Tough Mudder vor Ort teilzunehmen.

Das wird bestimmt der Hammer!

Mit Anke ist eine weitere Deutsche mit von der Partie und wer weiß, vielleicht bist du ja genauso bekloppt wie wir?

Wenn ja, melde dich doch einfach bei uns! 🙂

Ansonsten ist an Langeweile nicht zu denken, denn Basti, Sven, Alex, Viola und ich werden jetzt erst mal so einiges aufarbeiten und Wecke den Mudder in dir! weiter pimpen.

Des Weiteren arbeiten wir an einer Mudder Guide App und einem umfangreichen eBook. Ich könnte ja noch mehr aufzählen, aber wir wollen dir ja nicht jegliche Überraschung nehmen 😉

Du kannst dir aber sicher sein – 2017 wird richtig geil und wir fünf hoffen sehr, dass du dann wieder mit uns feierst!

Danke, dass du so lange durchgehalten hast, du bist ein wahrhaftiges Feierbeast! 😀

3 Comments

  1. Daniel 2. Oktober 2016
    • Mudder Guide DE 2. Oktober 2016
  2. Peter Baur 4. Oktober 2016

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