Tough Mudder Süddeutschland 2017 – Last Team Standing rockt Wassertrüdingen!

Tough Mudder Süddeutschland 2017

Keine Frage, ich (Michael) habe bei Tough Mudder schon einiges erlebt.

54 Tough Mudder in 6 Ländern auf 3 Kontinenten, 1.000 schöne Momente.

Ich bin durch die Wüste marschiert, wir haben schon Preisgeld gewonnen, wurden von Kameras begleitet und ja, ich bin sogar schon mal einen Tough Mudder blind gelaufen.

Ich spreche aber wohl im Namen aller, wenn ich behaupte, dass das, was wir letzte Woche beim Tough Mudder Süddeutschland 2017 erlebt haben, schwer zu toppen sein dürfte.

Gänsehaut pur!

Wir sind mit den Ersten um 08:00 Uhr an den Start und mit den Letzten um 18:13 Uhr ins Ziel.

Wenn du es nicht so mit Mathe haben solltest – das sind unfassbare 10:13 Stunden!

Zum Vergleich:

In der Zeit kannst du alle drei Teile von Herr der Ringe schauen und dir zwischendurch sogar noch einen Snack gönnen.

Und irgendwie war es auch ein Stück weit wie bei Herr der Ringe.

Es gab Phasen, da ließen wir es uns gemütlich im Auenland gut gehen…

Mudder Guide chillt in Süddeutschland

…aber es gab auch viele unerbittliche Schlachten!

Pyramid Scheme Süddeutschland 2017

Doch der Reihe nach…

Was uns da geritten hat und welch besondere Momente wir dabei erleben durften – das alles erfährst du heute in unserem Blogbeitrag!

Die Idee

Was ich grundsätzlich von Seba (seit unserer Spiegel.TV-Reportage wohl bekannter unter dem Namen „Pikachu“) halte, kommt in dem nachfolgenden Bild ganz gut zum Ausdruck.

Michael & Seba haben sich innig lieb

Ab und an landet er aber auch mal einen Zufallstreffer und hat eine richtig gute Idee, für die er sich mit Recht feiern lassen kann.

Seba feiert sich selbst

Vor ein paar Wochen meinte er nämlich zu mir, dass es doch der perfekte Saisonabschluss wäre, wenn wir samstags den kompletten Tag auf der Strecke verbringen und Hunderten von Muddern über die Hindernisse helfen würden.

Mit der Idee hatte er mich tatsächlich gepackt!

Ich wollte das Ganze eigentlich unter dem Hashtag #RoyalRumble1995 laufen lassen und verrate dir auch gleich warum.

Basti gab mir jedoch zu bedenken, dass ich bereits ein alter Sack sei und manche unserer Teamkameraden in diesem Zeitraum gerade mal das Licht der Welt erblickt hätten.

1:0 für Basti.

Michelle & Päddy

Weil ich allerdings denke, dass wir von Mudder Guide auch einen Bildungsauftrag haben, möchte ich trotzdem noch kurz aufklären, was es mit dem #RoyalRumble1995 auf sich hat.

Wenn du noch zu jung, chromosomal vorbelastet (weiblich) oder ein Kind der 90er mit schlechter Kindheit bist, dann hast du vielleicht nie Wrestling geschaut.

Der Royal Rumble ist nach Wrestlemania die zweitgrößte Großveranstaltung im Jahr und das Hauptmatch läuft nach folgendem Muster ab:

  • Zwei Wrestler kämpfen zu Beginn gegeneinander und jede Minute kommt nach Zufallsprinzip ein neuer Wrestler hinzu.
  • Wer über das oberste Seil geworfen wird und mit beiden Beinen auf dem Boden landet, ist raus.
  • Insgesamt nehmen 30 Wrestler teil und gewonnen hat am Ende derjenige, der noch als Letztes im Ring steht.

Je später du einsteigst, desto höher sind natürlich deine Siegchancen, denn erstens sind dann schon einige ausgeschieden und zweitens hast du noch deine volle Power, während andere schon aus dem letzten Loch pfeifen.

Nun, 1995 passierte jedoch das Unglaubliche:

Mein Lieblingswrestler Shawn Michaels und der British Bulldog betraten als Erstes den Ring und als bereits 39 beinharte Minuten vorüber waren, konnten sie ihren Augen kaum trauen – sie waren tatsächlich die beiden Letzten im Ring!

Am Ende setzte sich mein Liebling Shawn Michaels (dank dem ich dummerweise in der Kindheit lange Haare trug) durch und bescherte mir eines von vielen Highlights meiner Kindheit.

Royal Rumble 1995

Nachdem wir das nun geklärt haben, muss ich den Transfer zur Urspungsidee wohl nicht mehr herstellen – die Analogie passt wie Arsch auf Eimer.

Wenn ich du wäre, würde ich mir jetzt wohl das Video vom Royal Rumble 1995 anschauen:

Du kannst aber stattdessen auch einfach weiter lesen 😉

Vorbereitung & Schlachtplan

Nachdem ich die Idee von Seba durchkalkuliert hatte, kam ich zu dem Ergebnis, dass wir etwa 10-11 Stunden auf der Strecke verbringen würden.

Außerdem wollten wir jetzt nicht die ganz Harten markieren und nur bei so Hindernissen wie „Heuschnupfen“ oder so helfen, sondern natürlich da, wo es sich auch lohnt:

Da brauchst du Material, mit dem du arbeiten kannst.

Wir haben folglich all diejenigen in unser Team rekrutiert, die blöd genug waren, sich auf so eine hirnrissige Aktion einzulassen.

Zum Glück können wir da bei all den Mudderholics aus den Vollen schöpfen 😉

Da klar war, dass wir an diesem Tag das #LastTeamStanding sein würden, war ich überglücklich, dass unser #LastManStanding von Ninja Warrior Oliver Edelmann wie bereits letztes Jahr ebenfalls zugesagt hatte.

Oliver Edelmann Last Man Standing

Was der Kerl an dem Tag gezeigt hat, ist unfassbar, aber dazu später mehr.

Das Team stand – inklusive unseren „Personal Volunteers“, die – so viel darf ich vorweg nehmen – einfach unglaublich waren.

Christin & Rica

Ausreichend Verpflegung hatten wir ebenfalls organisiert und in weiser Voraussicht auch etwas, was uns an diesem Tag noch den Arsch retten sollte – rund 30 Rettungsdecken, um nicht auszukühlen.

Die richtige Taktik – was wir von den Ameisen haben lernen können…

AmeiseDu kannst dir sicherlich vorstellen, dass es kein Zuckerschlecken ist, mehrere Stunden an den Hindernissen zu powern.

Das kostet richtig Kraft!

Lustigerweise hatte ich jedoch wenige Tage vor Wassertrüdingen einen Artikel über Ameisen gelesen, der mich irgendwie inspirierte und quasi unsere Marschroute vorgab.

Darin war zu lesen, dass der Mythos der fleißigen Ameise dem Grunde nach nur bedingt aufrecht gehalten werden kann.

40% der Ameisen sind nämlich völlig inaktiv, um nicht zu sagen faul!

60% ackern also und bewegen das Mehrfache ihres Körpergewichts von A nach B, während 40% chillen und es sich gut gehen lassen.

Wie kann das sein? Warum wird das geduldet?

Nun, die Forscher haben herausgefunden, dass die Ameisen tatsächlich sowas wie eine „eiserne Reserve“ vorhalten.

Als 20% der aktiven Ameisen entfernt wurden, rückten plötzlich Teile der bis dahin inaktiven Ameisen nach.

Übertragen auf uns bedeutet das, dass ein Michael, ein Oli, ein Sven, ein Max und wie sie alle heißen richtig Gas geben können, aber irgendwann brauchen auch sie mal eine Pause.

Genau dann kommt die eiserne Reserve ins Spiel und genau das macht sie so wichtig!

So konnte unser Ameisenvolk permanent ackern!

In dem Bericht stand übrigens auch, dass die inaktiven Ameisen einen dickeren Hinterleib hätten und den aktiven Ameisen notfalls als Nahrungsquelle dienen könnten – so weit würde ich nun wiederum nicht gehen 😀

Unsere 4 epischen Schlachten

Berlin Walls

TM Süddeutschland 2017 Berlin Walls

Das gab schon ein geiles Bild ab.

1,5 Stunden lang haben wir alle vier Wände an den Berlin Walls eingenommen und die Leute wie am Fließband rüber befördert.

Zusammen mit Christoph und Oli bildete ich ein Team und wir haben mal spaßeshalber mitgezählt – alleine wir haben 300 Mudder um die Ecke ähhh über die Mauer gebracht!

Viele haben uns dabei erkannt oder sich auch wahlweise einfach unbekannterweise bei uns bedankt.

Das hätten wir wohl den ganzen Tag so machen können, hat wirklich Spaß gemacht! 🙂

Pyramid Scheme

TM Süd 2017 Pyramid SchemePyramid Scheme war wie zu erwarten richtig hart.

Kraft wäre teilweise schon noch vorhanden gewesen, aber die Nässe machte uns teilweise zu schaffen.

Oben wechselten wir uns mit den Rettungsdecken ab oder kuschelten uns mittels Pinguintaktik (wir beherrschen das gesamte Tierreich, nicht nur die Ameisen) zusammen.

Mein größter Respekt gilt vor allem den ganzen Haudegen unten, die mehr oder weniger im Dauereinsatz waren.

Vieles hätte einfacher verlaufen können, wenn die Leute einfach eins zu eins unsere Anweisungen befolgen würden.

Stattdessen hieß es öfter mal Kommando Kamikaze…

Mit schier unmenschlicher Kraft haben es Andi, Olaf und Max am Ende tatsächlich noch geschafft, die Kette eigenständig aufzulösen.

Das war ein kurzer Moment zum Feiern, der Rest hatte eher etwas von einem Arbeitssieg.

The Block Ness Monster

The Block Ness Monster gehört definitiv zu meinen Lieblingshindernissen, aber hier hatten wir wohl nach mittlerweile 8,5 Stunden das Stimmungstief erreicht.

Das Bild spricht glaube ich Bände.

Tough Mudder Rettungsdecken

Am meisten genervt war aber wohl definitiv ich, denn nach so vielen Kilometern scheint das Denken bei vielen Teilnehmern mehr und mehr zur Glückssache zu werden.

Ich habe sage und schreibe 25 Minuten lang am Stück den Mudder Guide Shuffle praktiziert, doch am Ende verließen mich nicht die Kräfte, sondern die Nerven!

Hier nur mal ein Miniausschnitt, der leider als repräsentativ betrachtet werden kann:

Max hat sich das Megafon geschnappt und richtig Gas gegeben, aber trotzdem war immer wieder folgendes zu beobachten:

  • von unten hat fast nie jemand gedrückt und wenn doch, dann haben sie meistens abrupt gestoppt, wenn jemand nach oben ist
  • teilweise haben sich acht Leute und mehr gleichzeitig dran gehängt
  • da sind Kerle, die packen locker 10 Klimmzüge, helfen aber keinen Millimeter aktiv mit und lassen sich komplett drüber ziehen
  • ich habe sehr deutlich mein Revier markiert und immer wieder lautstark gerufen, dass sich keiner in meine Bahn hängen soll. Rechts und links ein Haufen Platz, aber ne, versuchen wir mal den Typen runterzukegeln, der schon ein paar Minuten drauf ist, am besten noch zu zweit…

So war das Monster fast nie in Schwung und wenn ich nur dran denke, bekomme ich wieder Puls 😀

Haken dran und weiter zum Everest 2.0!

Everest 2.0

Immer noch frierend und angeschlagen vom Block Ness Monster, verschlug es uns zu unserer letzten großen Schlacht.

Wir waren längst alle oben auf dem Everest 2.0 und halfen schon eine ganze Weile, doch unten standen immer noch ganze Mudder-Horden und der Letzte war noch lange nicht in Sicht.

Everest 2.0 lange Schlange

Sträflicherweise haben wir das nicht bild- und videotechnisch dokumentiert, aber was sich in der letzten halben Stunde abspielte, das verursacht bei mir immer noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke.

Unsere Müdigkeit wich so langsam der Euphorie. Wir waren voller Adrenalin!

Einem nach dem anderen haben wir hoch geholfen und dabei teilweise menschliche Ketten gebildet und ähnliche verrückte Sachen.

Wir ließen keinen zurück!

Mir kommen Bilder in den Kopf, wie Oli unten mit rechts das Seil schnappte und mit links eine Frau in seinem Arm hielt und wie James Bond nach oben beförderte.

Kann man nicht beschreiben, muss man gesehen haben – sagenhaft!

Und kurz darauf kam dann auch schon unter frenetischem Beifall der Besenwagen mit dem letzten Teilnehmer.

Auch für diesen Fall hatten wir vorgesorgt. Mathias ging in die letzte Welle und bildete konstant den Schluss des Feldes.

Er hat also diejenigen gepusht, die die Hilfe am nötigsten hatten und der Letzte aller Teilnehmer gab unumwunden zu, dass er ohne ihn niemals die Ziellinie erreicht hätte.

Am Ende waren alle oben und nur noch die Mudder Guides übrig.

Magic Moment!

Last Team Standing Everest

Fazit zu unserem Helfer-Marathon

Last Team Standing Finish

In Interviews werde ich oft gefragt, was das Besondere an Tough Mudder sei.

Für mich ist und bleibt es die unfassbare Kameradschaft!

Alleine wenn ich an unser Team denke, auf das ich so unfassbar stolz bin:

Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Teammitglied liegen über 30 Jahre, wir kommen aus allen Himmelsrichtungen, haben ein heterogenes Leistungsniveau und trotzdem harmonieren wir als perfekte Einheit.

Doch nicht nur das, bei Tough Mudder hilft jeder jedem und diesen Spirit wollten wir an diesem Tag ein Stück weit transportieren und verbreiten.

Ich glaube das ist uns, dem #LastTeamStanding an diesem Tag, gelungen!

Vielen von uns fällt es schwer zu sagen, ob sie schon mal eine ähnliche Euphorie erlebt haben.

Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, dann denke ich noch oft daran, wie wir uns um 18:13 Uhr in den Armen lagen und Max plötzlich anstimmte:

„Erste Welle, beste Welle, hey, hey! Erste Welle, beste Welle, hey, hey!“

Wieder und wieder läuft es mir eiskalt den Rücken herunter und ich bin einfach nur glücklich, Teil dieses verschworenen Haufens zu sein!

Danke euch allen, danke Tough Mudder!

Last Edelmann – wie vom anderen Stern

Oli & Michael Süddeutschland 2017

Gerade Alex und ich haben sich im Laufe der Jahre in Mudder-Europa großen Respekt verdient und sind an den Hindernissen gerne mal für einen kleinen Show-off zu haben.

Im Vergleich zu Oliver Edelmann, dem Last Man Standing der ersten Staffel von Ninja Warrior Germany,  wirkt das aber geradezu amateurhaft!

Der Kerl hat von den Berlin Walls einen Salto gemacht, ist wie eine Katze von Balls to the Wall herunter und bei der Mud Mile teilweise von Hügel zu Hügel gesprungen!

Was er aber beim Funky Monkey vollführt hat, das hat uns einfach nur den Atem verschlagen, siehe selbst:

Es sei am Rande erwähnt, dass die Stangen an diesem Tag aalglatt waren und reihenweise Leute abgeschmiert sind, die den Funky Monkey ansonsten mit Leichtigkeit packen.

Ganz großes Kino!

Beim Kong – nachdem er bereits zehn Stunden im Einsatz war – hat er ebenfalls neue Maßstäbe gesetzt und diesen einfach mal mit zwei (!) Ringen gemeistert:

ABARTIG!

All das schreibe ich ohne den geringsten Ansatz von Neid.

In solchen Fällen trete ich gerne ins zweite Glied und stehe applaudierend daneben.

Was der Kerl abliefert, ist einfach nur eine sportliche Augenweide und ich betrachte es als großes Privileg, mit so einem „Monsterathleten“ (Zitat Buschi) auf der Strecke sein zu dürfen.

Fast noch beeindruckender als sein sportliches Können, ist jedoch seine Art.

Er war jetzt 2x bei uns mit am Start und ich habe kein einziges Mal mitbekommen, dass er von sich aus erwähnt hätte, dass er der große Macker von Ninja Warrior ist.

Völlige Bescheidenheit, gepaart mit beeindruckender Lässigkeit!

Oli hat auf der Strecke unfassbar vielen Menschen geholfen (wenn die wüssten, wer das war) und war sich wirklich für nichts zu schade – sogar den Wasserträger hat er für uns gespielt, wenn es sein musste!

Oli als Wasserträger

Auch wenn ich mich vielleicht gerade anhöre wie der größte Fanboy, so kann ich zumindest bestätigen, dass ihn das gesamte Team ins Herz geschlossen hat.

Danke lieber Oli, immer wieder gerne, du bist einfach so etwas wie ein – Achtung, schlechtes Wortspiel – Last Edelmann für uns!

Wir wünschen dir im heutigen Finale von Ninja Warrior viel Glück und viel Erfolg bei allem was du in Zukunft machst!

Weitere imposante Meilensteine

Alle nachfolgend Genannten hätten definitiv mehr Würdigung verdient, aber bei der Vielzahl von Highlights muss ich mich leider kurz fassen. Seht es mir bitte nach!

Tobi

Tobi hat sich am Samstag das schwarze Stirnband geschnappt und das Ganze einfach mal (genau genommen sogar zwei Mal) mit 10 Burpees in der Electroshock Therapy zelebriert:

Herzlichen Glückwunsch, du bist jetzt offiziell im Kreis der Gestörten aufgenommen 😀

Maggy & Christoph

Böse Zungen behaupten, dass Olaf seine Frau Maggy einst nur deshalb mit zum Tough Mudder gebracht hat, damit er nicht der Älteste im Teilnehmerfeld ist.

Ein genaues Alter möchte ich nicht verraten, aber in dem Alter ist Pflegestufe I normalerweise nicht mehr weit entfernt.

Doch dass Maggy nicht vom alten Eisen, das stellt sie regelmäßig unter Beweis. Auch dieses Mal wieder ging sie mit uns an beiden Tagen (trotz der Schlacht am Samstag) an den Start.

Als Belohnung gab es am Sonntag dann das schwarze Stirnband – herzlichen Glückwunsch!

Olaf & Maggy Black Headband

Auch Christoph hat sich an diesem Wochenende meinen uneingeschränkten Respekt verdient.

Christoph Black HeadbandEr ist nicht nur super hilfsbereit und teamorientiert, sondern performt auch trotz des einen oder anderen Kilos zu viel auf der Waage (bei Männern darf man das sagen) auf der Strecke richtig gut!

Mit mir zusammen stand er ohne Unterbrechung 1,5 Stunden an den Berlin Walls seinen Mann und hat auch ansonsten alles gegeben und kein Korn aufgespart.

Am Sonntag lief er noch mal spontan und auch er durfte dafür das schwarze Stirnband in Empfang nehmen – herzlichen Glückwunsch!

Sven – der Trend geht zum Zweithut

Sven ist nicht nur unser Grafiker, sondern darüber hinaus einer der loyalsten Menschen, die ich kenne und ein echter Freund.

Deshalb und in Anbetracht der Tatsache, dass er sich am Sonntag anschickte, als erst dritter Mann in Deutschland überhaupt das silberne Stirnband (25+ Tough Mudder) zu holen, überließ ich ihm – wenn auch nicht ohne Wehmut – am Start sogar die Fackel.

Sven als Fackelträger

Auch wenn du mich würdig vertreten hast, so möchte ich an der Stelle jedoch noch mal ganz offiziell klarstellen, dass das als einmalige Ausnahme zu betrachten ist 😀

Sven ist ja vor allem bekannt dank seiner kultigen Mütze, die er Mutter Beate zu verdanken hat.

Anlässlich des 25. Laufs gab es nun eine modifizierte Version, die er künftig bei den Events im Wechsel tragen wird:

Sven silberner Hut

Herzlichen Glückwunsch lieber Sven, ich hoffe, noch viele Tough Mudder mit dir bestreiten zu dürfen!

Ausblick

Tough Mudder Süddeutschland 2017 Gruppenbild

Die Saison in Europa ist nun leider zu Ende, doch ganz vorbei ist es für uns noch nicht.

Alex und Nadine werden am 15. November beim World's Toughest Mudder am Start sein und im Dezember mache ich mit Sven und Max Dubai unsicher.

Über beides werden wir natürlich ausführlich berichten.

Für deinen Support möchten wir uns allerdings schon jetzt ganz herzlich bedanken, denn die Saison 2017 war ein wahres Fest!

Ansonsten werden wir die Off-Season nutzen, um Kräfte zu sammeln und das eine oder andere auf der Webseite anzupassen, was in letzter Zeit leider ein wenig auf der Strecke blieb.

Wenn du schon jetzt Entzugserscheinungen haben solltest, dann möchte ich dir unser Tough Mudder eBook (kein eBook-Reader erforderlich) wärmstens ans Herz legen.

Die Saison war extrem kostenintensiv und wir würden uns deshalb umso mehr freuen, wenn du uns mit einem Kauf unterstützt.

Wir bieten nicht nur ein Lifetime-Update, sondern auch eine Geld-zurück-Garantie an – letztere wurde bis zum heutigen Tag noch von niemandem in Anspruch genommen, das spricht denke ich für sich.

Bleib uns gewogen, wir sehen uns im Matsch!

HOORAH!

2 Comments

  1. Marco 1. Oktober 2017
    • Mudder Guide DE 6. Oktober 2017
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