Tough Mudder mit der Action Cam

Du möchtest bei Tough Mudder mit einer Action Cam an den Start gehen?

Wir haben unsere ersten Läufe mit der GoPro bestritten, greifen mittlerweile aber lieber auf die Olympus Tough TG-5 zurück.

Hier erfährst du nicht nur die wichtigsten Punkte zu beiden Modellen, sondern bekommst von uns auch allgemeine Tipps, wie dein Tough Mudder Video zum Erfolg wird.

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Tough Mudder haut kurz vor Ende der Saison wieder extreme Rabatte raus!

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Wenn ihr noch kein Ticket habt, schlagt zu. Billiger wird's nicht!

Übersicht

Das kann die neue GoPro Hero 6

Während unsere allgemeinen und technischen Hinweise nach wie vor vollumfänglich Gültigkeit haben, sind wir bei den Modellen selbst nicht mehr ganz up to date.

Wir haben jedoch folgende sehenswerte Review für dich gefunden, die die GoPro Hero 5 und die GoPro Hero 6 im Detail miteinander vergleicht.

Hier gelangst du jeweils zu den Modellen bei Amazon:

Das richtige GoPro Zubehör für Tough Mudder

GoPro Zubehör für Tough Mudder

Die ideale GoPro Halterung für Tough Mudder

Vielleicht hast du dich bei dem einen oder anderen Tough Mudder Video auf YouTube schon mal gefragt, wie dieses eigentlich aufgenommen wurde bzw. wo die Kamera genau befestigt war.

Generell gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Halterungen für die GoPro (u.a. auch fürs Auto, usw.), aber letztendlich gibt es nur drei, die für einen Tough Mudder grundsätzlich in Frage kommen, nämlich den Brustgurt, die Kopfhalterung und die Teleskopstange.

Nur als Transportmittel geeignet: Der Brustgurt

GoPro BrustgurtEntscheidest du dich für den Brustgurt, so musst du in vielen Bereichen Abstriche machen.

Für die Aufnahme von Laufsequenzen ist diese Halterung nämlich nicht geeignet!

Beim Laufen machst du nicht nur Auf- und Abwärtsbewegungen, sondern dein Oberkörper rotiert auch nach rechts und links.

Schaust du dir das Ergebnis an, so wirst du schnell seekrank.

Beim Laufen lässt es sich außerdem kaum vermeiden, dass deine Hände durch den Armschwung ständig im Bild rumfuchteln.

Dies erweckt schnell verdorbene Assoziationen und macht definitiv kirre beim Anschauen!

Zu guter Letzt musst du auch durch einige Hindernisse kriechen und da wäre die GoPro nicht nur im Weg, sondern auch noch nach unten auf den Boden gerichtet.

Trotz all dieser Nachteile sind trotzdem manche Fans des Brustgurts.

Warum?

Das ist die Halterung, die beim Laufen am wenigsten behindert und bei der man am wenigsten Gefahr läuft, die GoPro unterwegs zu verlieren.

Sinn macht das Ganze mitunter, wenn man die Kamera ohnehin nur an den Hindernissen einsetzen möchte und diese dann einfach kurz aus der Halterung nimmt.

Wenn du mit den Einschränkungen leben kannst, dann stellt der Brustgurt* also durchaus eine Option dar.

Der Testsieger: Die Kopfhalterung

GoPro Kopfhalterung

Willst du alle Facetten von Tough Mudder abdecken, empfehlen wir dir die Kopfhalterung*.

Hier hast du zwar auch die Auf- und Abwärtsbewegungen, aber dafür kommen die seitlichen Rotationen nicht so sehr zum Tragen.

Die Bilder wirken damit dynamisch, aber nicht volltrunken. Zudem ermöglicht die Ego-Perspektive coole Aufnahmen.

Die Kopfhalterung ist erstaunlich bequem und sitzt gut. Da viele damit rumlaufen, fällt man auch gar nicht so auf 😉

Während den Laufpassagen lässt sich die Halterung zügig abnehmen, sodass du die Kamera auch mal eine Weile in den Händen halten kannst, wenn dir das lieber ist.

Außerdem könnt ihr so die GoPro im Team gut herumwandern lassen, sodass jeder einmal auf den Aufnahmen zu sehen ist.

Auch wenn die GoPro jeweils ein akustisches Signal von sich gibt, so solltest du stets ein Teammitglied kontrollieren lassen, ob die Kamera gerade läuft oder nicht.

Verdrückst du dich nämlich auch nur einmal, so könnte das fatale Folgen haben!

Auch solltest du checken lassen, ob der Winkel der Kamera einigermaßen stimmt und ob das Kameragehäuse im Aufnahmebereich sauber ist.

Du selbst kannst das leider nur erahnen.

Wir haben mit der Kopfhalterung* gute Erfahrungen gemacht und können diese deshalb weiterempfehlen.

Wichtiger Hinweis:

Ziehe die Kopfhalterung bei Wasserhindernissen besser ab und halte sie in dieser Zeit lieber fest in der Hand oder vertraue sie einem anderen Mudder an.

Auch wenn die Kopfhalterung fest sitzt, so ist der Tauchgang mit einem gewissen Risiko verbunden. Wir haben so selbst schon einmal die GoPro im Arctic Enema versenkt!

Um für den Fall der Fälle gerüstet zu, solltest du außerdem einen Zettel mit deinem Namen und deiner Anschrift ins Schutzgehäuse legen!

Eine sinnvolle Ergänzung: Die Teleskopstange

GoPro Teleskopstange

Die GoPro Teleskopstange* kannst du dir vorstellen wie einen Staffelstab, den du bei Bedarf auf über 90cm ausziehen kannst.

Aufgrund der enormen Reichweite bietet sie dir eine Vielzahl von Möglichkeiten, um mit der Perspektive zu spielen.

Insbesondere die Aufnahmen von oben wirken dabei ziemlich cool!

Die Halterung eignet sich perfekt, um die Action-Cam im Team herumzureichen.

Dank der Handschlaufe kannst du die GoPro bei Kletterhindernissen auch problemlos mit einem Karabinerhaken an deiner Kleidung befestigen oder sie an deinem Handgelenk baumeln lassen.

Sie wird dich also kaum behindern.

Wenn du jedoch nur eine Halterung mit an den Start nehmen möchtest, dann würden wir dir von der Teleskopstange eher abraten.

Für klassische Laufsequenzen ist die Halterung nämlich eher ungeeignet und bei vielen Hindernissen macht der Einsatz nur Sinn, wenn ein anderes Teammitglied die Teleskopstange führt, da du bei Tough Mudder doch zumeist beide Hände benötigst.

Wir sehen die Teleskopstange für die GoPro* deshalb eher als sinnvolle Ergänzung an, die dir dabei hilft das Beste aus deinem Video herauszuholen.

Als alleinige Halterung hat sie jedoch gegenüber der Kopfhalterung eindeutig das Nachsehen.

Übung macht den Meister

Egal wie du dich am Ende entscheidest, du solltest die Halterung im Vorfeld auf alle Fälle ausgiebig testen.

Hier sind mitunter Kleinigkeiten entscheidend und du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie du die Ergebnisse optimieren und in verschiedenen Situationen adäquat reagieren kannst.

Der Umgang mit der GoPro bei Tough Mudder sollte letztendlich routiniert erfolgen, denn das ist nicht der richtige Ort zum Ausprobieren auf gut Glück!

Der Trend geht zum Zweitakku

GoPro AkkuSo toll die GoPro auch ist, der Akku kann einen schnell mal zum Verzweifeln bringen – daran hat sich auch beim neusten Modell nichts geändert.

Viele Mudder zahlen hier Lehrgeld und ärgern sich, weil der Akku nur für etwa die Hälfte der Strecke gereicht hat.

Hier gilt es deshalb einiges zu beachten.

Wie du noch sehen wirst, hat die gewählte Videoauflösung einen entscheidenden Einfluss auf die Akkulebensdauer.

Jedoch wirst du selbst mit der optimalen Kameraeinstellung Probleme bekommen, wenn du die Kamera auf der Strecke im Dauerbetrieb hast.

Die angegebenen Akkulaufzeiten kannst du nämlich vergessen, gerade auch deshalb, weil sich das häufige An- und Ausschalten negativ auf den Ladezustand auswirkt.

Wir empfehlen dir deshalb dringend, einen Zusatzakku* mitzuführen!

Solltest du bereits einen Zusatzakku für die GoPro Hero 5 haben, so kannst du diesen auch für die GoPro Hero 6 verwenden – es handelt sich nämlich um das identische Modell.

Wie du sonst noch Akku sparen kannst

Du solltest dich trotz Zusatzakku nicht in Sicherheit wähnen. Schau vor dem Start, dass sowohl der Hauptakku als auch der Zusatzakku vollständig aufgeladen sind.

Mache dir außerdem bewusst, dass am Ende kein Mensch mitanschauen möchte, wie du 2,5 Stunden durch die Pampa rennst.

Nimm deshalb Laufsequenzen nur sporadisch auf und fokussiere dich ansonsten auf die Hindernisse, denn das sind letztendlich auch die Highlights, die du am Ende beim Videoschnitt verwenden wirst.

Schalte während des Laufs auch unbedingt das W-LAN der GoPro aus, da dieses ansonsten eine Menge Akkulaufzeit verschlingt.

Idealerweise haben mehrere Leute in deinem Team eine GoPro am Start.

Verschwendet euren Akku dann aber nicht mit Parallelaufnahmen, sondern wechselt euch sinnvoll ab!

So bekommt ihr am Ende die besten Ergebnisse und ihr seid was den Akku anbelangt auf der sicheren Seite.

Auf was du bei der Speicherkarte achten solltest

Tipps für GoPro Speicherkarte

Auf die Größe kommt es an…

Zuallererst benötigst du natürlich genügend Speicherplatz, um den kompletten Tough Mudder Wahnsinn filmen zu können.

Mit der empfohlenen Allroundeinstellung von 1080p und 30fps bekommst du laut GoPro fast viereinhalb Stunden Material auf eine 32 GB SD-Karte.

Für den Lauf ist das auf alle Fälle ausreichend, denn bevor deine Speicherkarte voll ist, wird ohnehin dein Akku in die Knie gehen.

Möchtest du die GoPro intensiver nutzen und nicht jedes Mal in die Verlegenheit kommen, die Daten direkt auf deinen Rechner zu ziehen, so kannst du natürlich auch mit 64 GB auf Nummer sicher gehen.

…aber auch auf die Technik!

Noch wichtiger ist die Geschwindigkeitsklasse (Speed Class), die die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bestimmt und mindestens bei 10 liegen sollte.

Ist deine Speicherkarte nämlich  zu langsam, kann es passieren, dass deine Kamera plötzlich abschmiert oder das Videomaterial beschädigt abgespeichert wird.

Welche Modelle eignen sich?

SanDisk Speicherkarte

Einen weiten Bogen solltest du auch um billige Chinaware machen!

Bei SD-Karten ist wirklich Qualität gefragt, damit die Lese- und Schreibraten auch dem entsprechen, was auf der Verpackung steht.

Wir von Mudder Guide empfehlen dir wie auch die Jungs und Mädels von GoPro die Modelle von SanDisk*.

Was du bei den GoPro Kameraeinstellungen beachten solltest

Tipps für GoPro Kameraeinstellungen

Welche Auflösung sollte ich auswählen?

Die GoPro bietet eine Vielzahl von verschiedenen Videoauflösungen zur Auswahl.

Dies ist einerseits schön, weil definitiv keine Wünsche offen bleiben, aber andererseits läuft insbesondere der Laie Gefahr, dass er den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Wir wollen deshalb der Frage nachgehen, welche Videoauflösung du idealerweise für die Aufnahme eines Tough Mudders verwenden solltest.

Mehr bringt nicht immer mehr!

GoPro Videoauflösung für Tough Mudder

Viele halten es instinktiv zunächst wie Tim Taylor („Mehr Power!“) und denken sich, dass die höchste Videoauflösung automatisch auch die beste ist.

Die 4k-Videoauflösung ist jedoch für einen Tough Mudder gänzlich ungeeignet!

Du würdest so deinen Akku und mitunter auch deine Speicherkarte nach kürzester Zeit in die Knie zwingen.

Für Tough Mudder empfehlen wir dir deshalb entweder eine Auflösung von 1080p (1920 x 1080 bzw. 16:9) oder von 1440p (1920 x 1440 bzw. 4:3).

Beide Auflösungen entsprechen Full HD und liefern ausgezeichnete Bilder, ohne den Akku zu sehr zu strapazieren.

1080p versus 1440p

Optimales Bildformat GoPro

Bei 1080p handelt es sich quasi um eine Allround-Einstellung, mit der man nicht viel falsch machen kann.

Für diese Einstellung spricht insbesondere das gängige 16:9-Format, das dafür sorgt, dass du dir bei der Bearbeitung am Ende keine Gedanken machen musst welchen Bildausschnitt du jetzt für das finale Video nutzt.

Dein Videomaterial landet später also so wie es gefilmt wurde auf dem Fernseher.

1440p bieten hingegen den Vorteil, dass du beim Rohmaterial oben und unten mehr aufs Bild bekommst und somit bei der Nachbearbeitung den passenden Bildausschnitt auswählen kannst, bevor du es TV-tauglich machst und wieder ins 16:9-Format bringst.

Wenn du zum Beispiel die Kopfhalterung trägst und der Ausrichtungswinkel der Kamera nicht optimal ist, dann können beim 16:9-Format schnell mal wichtige Bildteile verloren gehen.

1440p ist also quasi die Profi-Variante für den Fall, dass du dich mit der Bildausschnittwahl oder diversen Verzerrungseffekten in der Postproduction auskennst.

Dann kannst du die Vorteile des 4:3-Materials ausnutzen und den Film am Ende trotzdem in 16:9 auf deinem handelsüblichen Fernseher bestaunen.

Am besten testest du beide Auflösungen im Vorfeld unter wettkampfähnlichen Bedingungen.

Wenn du keine Probleme hast den richtigen Kamerawinkel zu treffen und beizubehalten, dann mache es dir nicht unnötig schwer und greife auf 1080p zurück.

Solltest du mit diesen Ergebnissen hingegen nicht zufrieden sein, so solltest du ernsthaft über die Alternative von 1440p nachdenken.

Wichtig:

Wenn ihr in eurem Team mehrere GoPros am Start habt, dann solltet ihr euch für eine einheitliche Videoauflösung entscheiden, um es euch beim gemeinsamen Videoschnitt nicht unnötig schwer zu machen!

Welchen Bildwinkel und welche Bildwiederholungsrate sollte ich auswählen?

GoPro Bildwiederholungsrate

Unabhängig von der gewählten Videoauflösung, empfehlen wir dir als Bildwinkel die Einstellung „Wide“.

So bekommst du die maximale Breite aufs Bild und erzeugst somit den coolen „Fischaugen-Effekt“.

Die nächste Frage ist, welche Einstellung du bei der Bildwiederholungsrate fps (frames per second) auswählen solltest.

Größere Bildwiederholungsraten ermöglichen deutlich bessere Zeitlupeneffekte, strapazieren aber auch die Speicherkarte und den Akku stärker.

Als Anhaltspunkt sei gesagt, dass Kinofilme zumeist mit einer Bildwiederholungsrate von 24fps gedreht werden. Du kannst aber problemlos auf 30fps hochgehen.

Ob hingegen 48fps oder gar mehr notwendig sind, hängt im Wesentlichen davon ab, inwieweit du Wert auf Zeitlupen legst.

Vorsicht beim Wechseln der Einstellungen!

Theoretisch kannst du die Einstellungen auch während des Laufs verändern (zum Beispiel wenn du eine Slow Motion planst), aber dabei ist Vorsicht geboten!

Ist die Bildwiederholungsrate nämlich nicht identisch (das gilt auch, wenn ihr mit mehreren GoPros am Start seid und danach ein gemeinsames Video schneiden wollt), dann muss sie zumindest einem gemeinsamen Vielfachen entsprechen.

Du kannst also Aufnahmen von 24fps mit Aufnahmen von 48fps oder auch 30fps mit 60fps kombinieren, nicht jedoch 30fps mit 48fps, usw.

Das gibt im finalen Video sonst unschöne Ruckler.

Möchtest du für den gesamten Lauf möglichst eine Einstellung beibehalten, so empfehlen wir dir 30fps, wenn du nicht so viel Wert auf Zeitlupen legst.

Warum wir mittlerweile lieber mit der Olympus Tough TG-5 bei Tough Mudder an den Start gehen

Olympus Tough TG-5

Wir haben schon ein paar Läufe mit der GoPro hinter uns, aber wenn du rund 20 Tough Mudder im Jahr absolvierst, dann bist du ehrlich gesagt nicht so scharf darauf, 20x das gleiche Hindernis aufzunehmen oder jedes Mal im Nachgang ein umfangreiches Video zu schneiden.

Uns geht es da eher darum ein paar coole Bilder zu schießen und vielleicht den einen oder anderen kurzen Clip aufzunehmen, um auch in unserer Berichterstattung etwas unabhängig von den offiziellen Tough Mudder Fotos zu sein.

Das wäre natürlich mit der GoPro auch machbar, aber irgendwie hat man da lieber etwas Richtiges in der Hand, das mit intuitiven Bedienelementen aufwartet, so dass man es auch mal einem Zuschauer geben kann, damit der ein Gruppenfoto macht.

Seit der Saison 2016 führen wir deshalb immer die Tough TG-4 von Olympus mit und seit der Saison 2017 das Nachfolgermodell, die Tough! TG-5*.

Dabei handelt es sich um eine Kompaktkamera, die völlig ohne Schutzgehäuse auskommt und bis zu 15 Meter wasserdicht ist.

Das Ding ist extrem robust und nahezu unzerstörbar.

Sie ist sogar frostsicher bis -10°C, falls es mal einen Tough Mudder in der Arktis geben sollte oder die Organisatoren sich ein verrücktes Kühlhaus-Hindernis ausdenken 🙂

Wir haben eine Halterung für um den Arm und auch wenn die Tough TG-5 deutlich schwerer als die GoPro ist, so ist der Transport damit doch angenehmer als z.B. bei der GoPro mit Kopfhalterung.

Armtasche für Olympus Tough TG-5

Die Bedienung ist super simpel und auch die Action-Videos sind ordentlich (120 fps bei Full HD = geile Zeitlupe), auch wenn sie von der Qualität her meist etwas schlechter sind als die der GoPro.

Das kommt daher, dass Videos, die ohne klassische Kopf- oder Brusthalterung aufgenommen werden, oft verwackelter sind, weil man das Ganze mit der Hand doch nicht so gut ausgleichen kann.

Ruhigere Clips hingegen haben dank des guten Sensors eine super Qualität.

Hier mal ein kleines Beispielvideo vom Tough Mudder NRW 2016 (damals noch mit der Tough TG-4):

Wenn du interessiert bist, dann kannst du hier* die Olympus Tough TG-5 bei Amazon bestellen.

So produzierst du Bildmaterial, das sich sehen lassen kann

Coole Bilder & Videos bei Tough Mudder machen

Sicherlich kennst du Leute, die aus dem Urlaub zurückkommen und dir anschließend ihre tausend Bilder zeigen, die sie währenddessen gemacht haben.

Da werden Häuser fotografiert, Bäume, das Hotelzimmer, das Essen, die Speisekarte, die Sonne, der Regen und viele Dinge mehr, die sich kein Mensch ansehen möchte…

Davon abgesehen, dass es dir dein Akku danken wird, solltest du deshalb nur Sequenzen aufnehmen, die sich auch lohnen am Ende gezeigt zu werden.

Beschränke dich also weitestgehend auf den Start, die Hindernisse, Zieleinlauf, Stirnbandübergabekostümierten Gruppen, usw.

Laufsequenzen solltest du hingegen allenfalls sporadisch aufnehmen, denn sind wir mal ehrlich, das will am Ende kein Schwein sehen!

Die Mischung macht es!

Reiche die Kamera innerhalb des Teams herum, sodass ihr alle mal auf den Bildern zu sehen seid.

Wenn du durch eine enge Röhre kriechst, dann ist die Ego-Perspektive extrem cool.

Gerade bei Hindernissen wie Arctic Enema oder Funky Monkey bekommst du hingegen viel bessere Bilder, wenn ein Teammitglied das Ganze von außen aufnimmt.

Hier macht es letztendlich die Mischung aus!

Spiele ein wenig mit den Perspektiven und mache dir am besten schon im Vorfeld darüber Gedanken, was du unbedingt aufnehmen möchtest, denn im Eifer des Gefechts verpeilt man so einiges.

Einem coolen Video steht dann eigentlich nichts mehr im Weg, sofern du ein klein wenig mit Videoschnitt vertraut bist.

So schneidest du ohne Vorkenntnisse dein persönliches Tough Mudder Video

Tough Mudder Video schneiden

Schnittprogramme für dein Tough Mudder Video

Wenn du Tough Mudder mit der Action Cam aufgenommen hast, dann ist das schon mal gut, aber leider nur die halbe Miete.

Mit Rohmaterial wirst du die Leute nämlich kaum begeistern können!

Deshalb solltest du die einzelnen Sequenzen auf alle Fälle mit einer geeigneten Software bearbeiten und zusammenführen.

Glücklicherweise kann man heutzutage die meisten Videoschnittprogramme ohne große Einarbeitung mehr oder weniger intuitiv bedienen und findet zahlreiche Tutorials auf YouTube.

In Betracht kommen zum Beispiel folgende kostenlose Programme:

Wenn du mit komplexer Software gut zurechtkommst, das Beste aus deinen Videos herausholen möchtest und bereit bist ein paar Euro zu investieren, dann führt an folgenden Programmen kaum ein Weg vorbei:

Musik für dein Tough Mudder Video

Musik für Tough Mudder Video

Bei einem guten Video darf natürlich die entsprechende Hintergrundmusik nicht fehlen.

Wenn du das Video nur zu privaten Zwecken in deinen eigenen vier Wänden nutzt, musst du auch rechtlich nicht viel beachten und kannst getrost auf deine sicherlich umfassende MP3-Sammlung zurückgreifen.

Möchtest du das Video hingegen bei YouTube hochladen oder sonst irgendwie veröffentlichen, musst du ein paar Dinge beachten.

Rein rechtlich gesehen, darfst du keine Musik verwenden, die lizenzrechtlich geschützt ist und eine entsprechende Veröffentlichung untersagt.

Das trifft quasi auf sämtliche kommerzielle Musik zu und somit vermutlich auch auf 99,9% deiner MP3-Sammlung.

Zum Glück hat YouTube hier vorgesorgt und bietet dir eine Menge freie Musikstücke an, mit denen du dein Tough Mudder Video für YouTube pimpen kannst.

Möchtest du es anderweitig veröffentlichen oder suchst einfach ein bisschen Inspiration, dann kannst du einen Blick ins Free Music Archive werfen.

Dort findest du Audioclips, die zum Großteil unter der Creative-Commons-Lizenz stehen und somit unter Nennung des Interpreten in deinen Videos genutzt werden dürfen.

Dennoch solltest du darauf achten, welche Form der Creative-Common-Lizenz genutzt wird, da manche z.B. kommerzielle Nutzung untersagen.

Diese Details findest du aber gut erläutert auf der Übersichtsseite eines jeden Musikstücks.

Nun steht deinem Tough Mudder Video nichts mehr im Wege!